Handball

Top-Spiel in der Oberliga und Zweitliga-Derby

Gute Laune: HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäler (r.) sowie die Torhüterinnen Natascha Krückemeier (l.)) und Lisa Fahnenbruck möchten am Samstag auch gegen Lintfort wieder überzeugen. Foto: Kurt Kosler
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Gute Laune: HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäler (r.) sowie die Torhüterinnen Natascha Krückemeier (l.)) und Lisa Fahnenbruck möchten am Samstag auch gegen Lintfort wieder überzeugen.

BHC II trifft auf Borussia Mönchengladbach, der HSV Solingen-Gräfrath auf Lintfort.

In der Mönchengladbacher Jahnhalle an der Volksgartenstraße steigt am Freitag ab 20 Uhr das Spitzenspiel in der Männer-Oberliga, am Samstag freut sich der Handball-Westen auf ein Zweitliga-Derby in der Klingenhalle. Anpfiff ist um 18.15 Uhr. Bei beiden Spielen gilt die 3G-Regelung.

HSV Solingen-Gräfrath - Tus Lintfort. Der Schein trügt wahrscheinlich. Lintfort kommt mit „nur“ sieben Pluspunkten als Zehnter in die Klingenhalle. „Aber sie haben dreimal nur mit einem Tor verloren. Manchmal entscheiden eben nur Nuancen über Sieg und Niederlage. Gingen die Spiele anders aus, wären sie in der Tabelle direkt einige weiter Plätze oben“, sagt Kerstin Reckenthäler und spricht von ganz viel (Rückraum-)Qualität im Tus Kader – obwohl Naina Klein seit Saisonbeginn für den TSV Bayer Leverkusen auf Torejagd geht. Das letzte Duell endete 27:24 für den auf Rang drei notierten HSV, der beim Pokal-Aus gegen den Thüringer HC in jeder Hinsicht überzeugte. Reckenthäler: „Die Mannschaft ist stolz auf diese Leistung. Wir sind kein Kanonenfutter, auch nicht für Bundesligisten.“

Borussia Mönchengladbach - Bergischer HC II: Alle hatten damit gerechnet und alle hatten Recht. Für den Aufstieg kommen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur zwei Teams in Frage. Aktuell hat der Bergische HC II die Tabellenführung inne. Sechs Spiele, sechs Siege – die Bilanz ist makellos. Dahinter folgt Borussia Mönchengladbach mit 10:0-Punkten.

Ich hoffe, dass unsere Athletik unser Vorteil ist.

Mirko Bernau, BHC-II-Trainer

Das Problem: Nur einer der beiden Kontrahenten spielt 2022/23 in der Regionalliga Nordrhein. Und: Der Handball-Verband Sachsen hat den Spielbetrieb coronabedingt unterbrochen. Sollte das auch am Niederrhein passieren, würde es unter Umständen kein Rückspiel geben. Insofern ist der Druck gewaltig. „Aber mehr für die Heimmannschaft“, meint Trainer Mirko Bernau, der sich sehr auf die „Riesenaufgabe“ freut: „Es ist doch toll, dass wir uns mit so einem Gegner messen können.“ Seine junge, von den Routiniers Kristian Nippes (33) und Nils Artmann (30) angeführte Mannschaft trifft auf einen für Oberliga-Verhältnisse herausragend besetzten Gegner. Heider Thomas (32) beispielsweise war in Dormagen, Neuss, Ferndorf und Uerdingen dank seiner Abwehrfähigkeiten immer der Turm in Schlacht. „Mönchengladbach stellt eine tolle 6:0-Abwehr. Die müssen wir in Bewegung bringen“, meint Bernau. Borussen-Coach Ronny Rogowska, als Spieler und Trainer in der Bundesliga unterwegs, hält viel vom BHC. „Wir sind in der Breite besser aufgestellt“, sagt der Däne. Interessant war für ihn zu beobachten, dass der BHC zum ersten Mal Probleme hatte beim 23:22-Zittersieg in Haan. „Aber die Karten werden neu gemischt am Freitag.“ Rogowska hofft, dass seine erfahrenen Spieler den Unterschied ausmachen. „Ich hoffe, dass unsere Athletik unser Vorteil ist“, findet Bernau.

Als Schiedsrichter angesetzt sind Jan Heckes vom TV Aldekerk und Tobias Oversberg von der Turnerschaft Grefrath. Das ambitionierte Gespann leitete zuletzt die Partie zwischen Oppum und Aufderhöhe. Und verteilten reichlich Zeitstrafen. 13 an der Zahl. Sieben für Oppum, sechs für den TSV. Die meisten eher zu Unrecht, berichtete Heino Kirchhoff. „Die vielen Hinausstellungen sorgten für reichlich Hektik“, stellte der TSV-Coach fest. In der Verbandsliga-Partie des STB gegen die HSG Mülheim boten Heckes/Oversberg laut Coach Robert Heinrichs hingegen eine Top-Leistung.

Verbandsliga

STB - TV Ratingen (Sa., 19.30 Uhr, ADS): Das Mittelfeld-Duell dürfen sich nur Geimpfte oder Genesene anschauen, berichtet Trainer Robert Heinrichs. Bis auf den verletzten Tim Elbracht sind alle an Bord. Heinrichs: „Wir müssen Moritz Metelmann in den Griff bekommen.“

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