Tischtennis

Tischtennis-Euphorie an der ADS

Champions unter sich: Mädchen und Jungen waren in Top-Form.
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Champions unter sich: Mädchen und Jungen waren in Top-Form.

Fünftklässler freuen sich über Doppel-Erfolg beim „Milch-Cup“.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Die Freude über die Siege sprudelt bei den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5 des August-Dicke-Gymnasiums auch einen Monat nach dem Empfang der Pokale noch freudig und stolz heraus. Da holten sowohl die Mädchen als auch die Jungen in der Landesrunde einen souveränen ersten Platz im Düsseldorfer „Milchcup“, einem Tischtennis-Rundlauf in Turnierform. Insgesamt 46 Teams mit 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Nordrhein-Westfalen hatten sich zuvor auf Bezirksebene für den Titelkampf qualifiziert. Sie hatten sich gegen rund 21 000 weitere Schüle-rinnen und Schüler der Klassenstufen 3 bis 6 durchgesetzt.

Jeweils zwei Mannschaften à vier Schüler aus einem Schuljahr stehen sich bei diesem Rondo-Format auf den beiden Seiten der Tischtennisplatte gegenüber. Die Schüler spielen nacheinander den Ball je-weils dem nächsten Gegenspieler zu und müssen dann auf die andere Spielfeldseite laufen. Der Spieler, der einen Spielfehler begeht, scheidet aus. Der Wettkampf wird so lange fortgeführt, bis sich die beiden letzten Spieler gegenüberstehen und den Gewinner unter sich ausspielen.

„Es war der Tag, an dem nachmittags, also im Anschluss, unsere Weihnachtsfeier in der Klasse stattfand, so dass die gleich zur Siegerparty wurde“, berichteten die jungen Erfolgssportler wie aus einem Mund.

Ein schöner Zufall: So sei der Begeisterungsfunke fürs Tischtennis endgültig auch in den Rest der Klasse hinüber-geschwappt, sagt Klassenleh-rerin Dr. Martina Krebs lä-chelnd, die sich spürbar mit ihren Schützlingen freut.

Die Initiative für die Teil-nahme am „Milchcup“sei von den Schülern ausgegangen, berichtet Mathias Steinmüller, der in dieser Klasse gar keinen Sport unterrichtet, sondern Religion. „Aber die Kinder waren so enthusiastisch, dass ich den Faden aufgenommen ha-be.“ Der Grund für die Begeisterung: Schon im vierten Schuljahr, als viele der jetzigen 5a-Kinder noch Grund-schüler in der Gräfrather Gerberstraße waren, hatten fünf Jungs mitgemacht – und waren Landesmeister geworden. „Die waren folglich ganz heiß darauf, ihren Titel zu verteidigen und haben in dieser Stimmung gleich die Mädchen mit dem Turnier-Virus angesteckt“, sagt Steinmüller. Unabsichtlich und zunächst gar nicht so erfreut darüber, wie Leon, einer aus den Fünfer- Mannschaft freimütig zugab. „Wir wollten die Aufmerksamkeit gar nicht so gerne mit den Mädchen teilen“, sagt er mit charmanter Ehrlichkeit. Etwas, was sich schnell und gründlich änderte, als auch der weibliche Teil der Klasse nicht nur mitmachte, sondern ebenfalls die Nase beim Wettkampf vorne hatte und Kurs auf den ersten Platz nahm. „Da haben wir ganz schön angefeuert“, sagt Fynn, ein weiterer Tischtennis-Crack der 5a.

Im November war das Eis mit dem ersten Doppelsieg in der Bezirksrunde schon ge-brochen. Und die 5a plötzlich zur „Tischtennisklasse“ geworden, mit immerhin zehn Turnierteilnehmern bei einer Klassenstärke von 25. Trainiert wurde in erster Linie während der warmen Monate auf dem Schulhof. „Die Tischtennisplatten sind sehr beliebt“, sagt Dr. Martina Krebs. Mit Beginn der Hofpause werden sie geradezu gestürmt.

Aktuell ist gerade – wetter-bedingt – eine kurze Sport- Pause. Dann aber rückt das nächste Tischtennis-Ziel der 5a ins Visier: die Stadtmeisterschaften zu Beginn des nächsten Schuljahrs und im Herbst erneut der „Milchcup“.

In all der Begeisterung möchte Mathias Steinmüller die Eltern der Sportlerinnen und Sportler nicht unerwähnt lassen. „Denen gehört ein dickes Danke für Ihren Einsatz. Sei es beim Coaching während des Turniers oder für die Fahrten. Ohne die tolle Kooperation wäre es nicht gegangen“, weiß er.

Hintergrund

Landesmeister: Leon Hinz, Fynn Krebs, Mathias Longerich-Luque, Viktor vom Stein, Justus Walbrecht, Luisa Jäger, Mona Keulen, Lisa Krell, Alica Schmidt und Amelie Westebbe.

Modus: Sieger eines Satzes ist die Mannschaft, deren Teammitglied den Rundlauf gewinnt. Ein Spiel besteht aus fünf Sätzen.

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