Tennis

TC Ohligs rückt nach und spielt in der 2. Bundesliga

Mattia Bellucci spielte eine tolle Saison für den TC Ohligs, den Italiener zieht es aber nach Neuss.
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Mattia Bellucci spielte eine tolle Saison für den TC Ohligs, den Italiener zieht es aber nach Neuss.

Im Tennis herrscht noch einmal bedeutsame Bewegung.

Von Jürgen König

Das Gerücht hielt sich über Wochen hinweg, jetzt ist es ein Fakt: Der TSC Hansa Dortmund wird sein Aufstiegsrecht als Meister der Regionalliga West nicht wahrnehmen. Mitte Juni im Finale unglücklich mit 4:5 unterlegen, rückt der TC Ohligs dafür nach. „Nachdem wir offiziell vom Verband über die Entwicklung informiert wurden, haben wir für die 2. Bundesliga Nord zugesagt“, erklärt Jochen Hierl. Es bedürfe nur noch der abschließenden schriftlichen Erklärung, die an diesem Montag erledigt werde.

Der Teammanager wie der gesamte Verein von der Kiefernstraße freuen sich sehr über den erneuten Aufstieg, hatte man die Heimspiele der 3. Liga doch in einem überragenden Rahmen präsentiert. Auch finanziell steht der TCO gut da, bleiben nun die sportlichen Voraussetzungen. „Ich bin mittendrin in der Planung“, sagt Hierl, der reichlich Arbeit vor sich hat. Denn nach der Trennung vom Argentinier Camilo Ugo Carabelli wird auch Mattia Bellucci nicht mehr zur Verfügung stehen. Den Italiener zieht es zum Bundesligisten Blau-Weiß Neuss. „Ihm tut es sehr leid, weil er sich bei uns absolut wohl gefühlt hat, aber das Angebot muss er einfach annehmen“, zeigt Jochen Hierl großes Verständnis.

Gesucht wird folglich eine neue Doppelspitze, gefunden hat der Manager schon einen Zugang: Max Houkes, Nummer 524 der Welt, vergrößert die Niederlande-Fraktion in Ohligs. Dem Linkshänder (22) wird ebenso wie Bellucci riesiges Potenzial zugeschrieben – wie auch dem schon seit Jahren in der Klingenstadt spielenden Österreicher Sandro Kopp, der zuletzt auf Challenger-Ebene erfolgreich war.

Furcht vor der höheren Spielklasse gibt es nicht, im Schnitt seien die Zweitliga-Teams nicht besser als die Top-Mannschaften der Regionalliga. Wozu der TCO ja nachweislich zählte. Gespielt wird ab Mitte Juli bis in den August hinein kompakt mit Partien am Freitag und Sonntag. Neun Clubs umfasste die vergangene Meisterschaft, mit dem prominent besetzten Kölner THC Rot-Weiß hat sich für die kommende Saison schon eine Mannschaft als Erstliga-Anwärter positioniert. Das werden die Solinger diesmal wahrlich nicht tun. Jochen Hierl: „Für uns steht der Klassenerhalt an erster Stelle, ich glaube aber auch fest an einen Platz im Mittelfeld.“

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