Tennis

TC Ohligs darf schon nach den Einzeln erstmals jubeln

Sandro Kopp legte ein starkes Einzel hin – der Österreicher trug zur frühen 2:0-Führung des TC Ohligs bei.
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Sandro Kopp legte ein starkes Einzel hin – der Österreicher trug zur frühen 2:0-Führung des TC Ohligs bei.

Solinger Aufsteiger zur Tennis-Regionalliga gewinnt 7:2 in Hiltrup.

Von Jürgen König

Die Männer des TC Ohligs 1914 haben das erste Kapitel des Vereins in der dritthöchsten deutschen Spielklasse erfolgreich geschrieben. Im Duell zweier Regionalliga-Aufsteiger setzten sich die Solinger beim TC Hiltrup mit 7:2 durch. „Wir wollten mit unserer guten Aufstellung direkt ein Zeichen setzen, das ist uns gelungen“, sagte ein zufriedener Jochen Hierl zum Debüt.

Der TCO war auch mit Spielern nach Münster gereist, die keinen Einsatz haben würden – zum Kennenlernen. Zum Ende der ersten Einzelrunde deutete alles auf eine 3:0-Führung hin. Stark agierende Sandro Kopp (6:1, 6:1) und Mattia Bellucci (6:3, 6:1) hatten ihre Matches souverän gewonnen, Till Wegner steuerte nach nervösem Beginn (1:6) und dem 6:4 auf den nächsten Sieg hin. Bei 9:5-Führung im Champions-Tiebreak ließ der Linkshänder allerdings serienweise Matchbälle liegen und unterlag noch mit 9:11.

Die zahlreichen Fans des TCO konnten die Sonne am Hiltruper See folglich noch nicht vollends entspannt genießen, zumal die Gastgeber bei der Zusammenstellung des Premieren-Kaders ebenfalls weit oben ins Regal gegriffen hatten. Aber ein Neuzugang und ein letztjähriger Leistungsträger sorgten für Beruhigung: Leopold Zima setzte sich nach einer rundum überzeugenden Vorstellung klar mit 6:0, 6:1 durch. Und Bart Stevens ließ ein umkämpfteres 6:3, 6:4 folgen. Noch länger dauerte das Spitzen-Einzel, in dem der Argentinier Camilo Ugo Carabelli auf Seiten der Gäste sein hohes Niveau unterstrich. Gegen Hiltrups spanischen Spitzenspieler musste sich die Nummer 152 der Welt – bereits am Freitag angereist – mächtig strecken, um mit dem 4:6, 6:4, 10:6 die 5:1-Führung nach den Einzel und damit den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen. „Es war ein klasse Match“, lobte Teammanager Hierl.

In den Doppeln nahm dieser eine größere Veränderung vor. Für den Italiener Bellucci ging der Niederländer Mick Veldheer nach überstandener Verletzung auf die Asche. „Wir wollten unsere Optionen testen“, misst der Sportchef den Doppeln generell große Bedeutung bei. Die gezeigten Leistungen gaben Anlass zum Optimismus: Stevens/Veldheer (4:6, 6:3, 10:1) und Carabelli/Zima (6:2, 6:2) gewannen, Wegner/Stan Bormans (4:6, 6:7) mussten sich geschlagen geben.

Am kommenden Sonntag ist erstmalig Drittliga-Tennis an der Kiefernstraße angesagt. Zu Gast ist ab 11 Uhr der Marienburger SC. Dann will der TCO den zweiten Schritt in Richtung Platz eins oder zwei tun, um so der Abstiegsrunde zu entgehen.

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