Die Woche im Sport von Jürgen König

Im Südpark bleibt das Eis trotz spontaner Hilfe dünn

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juergen.koenig@solinger-tageblatt.de

Die erste echte Sport-Woche seit dem Niedergang im März liegt hinter uns, die Signale für die Zukunft sind unterschiedlicher Natur. Und vornehmlich durchaus erfreulich.

Eine gute Nachricht kam in den vergangenen Tagen aus dem Südpark. Genauer gesagt, aus der Eissporthalle. Dort ist man auf bestem Weg, das technische Problem, welches die Öffnung in Frage stellen könnte, in den Griff zu bekommen. So droht dank einiger Unterstützer, die das Ersatzteil besorgten, nur eine Verzögerung. Besser noch: Betreiber Anders Leben gGmbH, Eigentümer Lebenshilfe, die Stadt und nicht zuletzt der Eishockey-Club Bergisch Land als betroffener Verein arbeiten mit Volldampf an einem tragfähigen Konzept für die Saison – die unter Corona-Bedingungen ohnehin eine schwer zu schulternde sein wird. Der ECB weiß um die große Herausforderung, die unter anderem in wirtschaftlicher Hinsicht wartet. Die aktuelle Situation im Gleichklang mit der Lebenshilfe meistern, dazu den Blick nach vorne werfen, um den Erhalt der sportlich wie sozial eminent wichtigen Begegnungsstätte zu sichern. Es ist eine Mammutaufgabe, die vor den Beteiligten steht. Das Eis bleibt dabei dünn. Und auch deshalb kann man an dieser Stelle den abschließenden Satz der jüngsten Vereinsmitteilung nur unterstreichen: „Ein Besuch der Eishalle zählt mehr denn je.“

Positives gab es im Tennis, wo gleich zwei Männer-Teams den Aufstieg feiern durften – und das auf einem Niveau, wo es geboten ist, ausländische Kräfte zu verpflichten. Dass der STC 02 und TC Ohligs 1914 dies mit dem Einsatz von langjährigen Kräften und Talenten verbindet, ist ein sympathisches Modell. Beiden Vereinen ist es gelungen, Einheiten zu bilden und die Belgier, Franzosen, Niederländer oder Österreicher nicht zu Fremdkörpern auf den Anlagen in Widdert und Ohligs werden zu lassen. Natürlich geht es auch um Geld, wenn Spieler aus Monaco oder Seefeld/Tirol die Klingenstadt ansteuern. Aber man darf es den Arneodos und Kopps abnehmen, dass sie auch hier sind, weil sie sich rundum wohl fühlen – sonst würden sie kaum Begehrlichkeiten anderer Vereine ignorieren.

Wenn man zum Karriereende viel Lob erhält, ist das als Fußball-Schiedsrichter wohl das größte Kompliment. Alexander Busse, bislang ranghöchster Spielleiter des Kreises Solingen, erging es so. Der 31-Jährige hört auf – sein Wirken hallt nach.

TOP Zumindest mal 300 Zuschauer – Solinger Vereine sorgen akribisch für den „Corona-Rahmen“.

FLOP Zu späte Meldungen: Online-Ergebnisdienst im Tennis hat Luft.

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