Fußball

DV strebt dank starker Fusion nach oben

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Alfonso del Cueto und DV Solingen blicken nach oben.

Fußball-Bezirksliga.

Von Timo Lemmer

Rein sportlich betrachtet haben die zwei Corona-Unterbrechungen im Amateursport Ditib-Vatanspor Solingen jedes Mal zur Unzeit getroffen: In der abgebrochenen Vorsaison strebten die Weyersberger gerade mit einem Lauf gen Tabellenspitze. Und auch dieses Mal war DV, das aktuell auf dem zweiten Rang hinter dem VfL Benrath liegt, gut in Schuss. Die Richtung beim Fusionsverein ist so oder so klar: Allzu viele Jahre will man auf den Landesliga-Aufstieg nicht mehr warten. Sportdirektor Vedat Atalay sieht Mannschaft und Verein dafür gut gerüstet. „Wir haben eine ganz starke Fusion auf die Beine gestellt“, blickt er auf die Rahmenbedingungen. „Leider wurden die Leute, die sich engagiert haben, mit Corona immer wieder zurückgeworfen.“

Das Fundament aber steht. Sportlich bewertet Atalay den Zustand ebenso positiv. „Wir haben einen sehr guten Kader zusammen.“ Die Zielrichtung sei klar, sagt Atalay und meint damit: Der Aufstieg darf auch gerne schon in diesem Jahr gelingen. Er bleibt aber diplomatisch und formuliert das nicht öffentlich als Ziel. Denn: „Gerade in dieser Zeit spielen so viele Faktoren mit.“ Nicht zuletzt, dass niemand weiß, wann es weitergeht – und ob eventuell nur noch sieben Spiele ausstehen, um die relevante Wertungsmarke von 50 Prozent aller Saisonspiele zu erreichen. Atalay hofft, dass mehr absolviert werden kann, vielleicht 70 oder 80 Prozent: Man werde länger spielen müssen, nur so werde es fairer. Wesentlicher Faktor bei der Weiterentwicklung der Mannschaft ist neben einigen Neuen, „die sich super integriert haben“, vor allem der langjährige Oberliga-Trainer Alfonso del Cueto. Atalay: „Mit ihm plant man langfristig. Man muss ehrlich sagen, dass er ein Trainer ist, der eigentlich deutlich höher angesiedelt ist. Er ist ein Fußballverrückter, entwickelt die Mannschaft und die Spieler weiter, bereitet die Elf jedes Mal klasse auf die Spiele vor. Man merkt, dass den Jungs das Spaß macht.“

Atalay beschäftigt aber auch eine eher düstere Prognose: „Es werden noch schwere Zeiten auf den Sport und uns Fußballer zukommen. Die Pandemie trifft viele Unternehmer hart.“ Gerade bei mittleren oder den ebenso essenziellen kleineren Sponsoren mache sich das bemerkbar.

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