Tennis

STC wahrt die Chance auf die 3. Liga

Spieltag 1: Neuzugang Clement Tabur gewinnt zum Einstand im Einzel und Doppel – 7:2 gegen Marienburg. Foto:
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Spieltag 1: Neuzugang Clement Tabur gewinnt zum Einstand im Einzel und Doppel – 7:2 gegen Marienburg.

Widderts Tennis-Team vermeidet durch 9:0-Erfolg in Kaiserswerth den direkten Abstieg

Von Jürgen König

Keine Einreiseerlaubnis für den Australier Maverick Banes, der das Drittliga-Team des Solinger TC 02 anführen sollte; Quarantäne für den Monegassen Romain Arneodo nach dessen Wimbledon-Auftritt; Verletzungen; ein verschobener Erstliga-Start, wodurch Kölns Zweite mit einem Dustin Brown antrat; nicht ausgeschöpftes Potenzial sowie Pech in Champions-Tiebreaks und Doppeln.

Spieltag 2: Simon Beaupain muss zwei knappe Niederlagen einstecken – 4:5 gegen Gruppensieger THC Brühl.

Kurz gefasst, haben diese Umstände zu dem Druck geführt, mit dem der Drittligist am Sonntagmorgen zum TC Kaiserswerth gefahren war. Ein deutlicher Sieg war vonnöten, um den direkten Abstieg zu vermeiden und die Runde im Kampf um den Klassenerhalt zu erreichen. Das schaffte der STC in überzeugender Manier – mit 9:0 gewannen die Widderter, konnten dabei alle Einzel souverän für sich entscheiden. „Es hat so funktioniert, wie wir es geplant hatten. Vorübergehend kehrt Erleichterung ein, aber nur ganz kurz“, sagte Coach Karsten Saniter nach dem Duell mit den personell geschwächten Platzherren.

Spieltag 3: Der sonst enorm zuverlässige Nico Mertens gibt mit dem Team alle Doppel ab – 4:5 nach 4:2 in Leverkusen.

Gute Laune herrschte auch beim Vorstand. „Uns ist es offenbar gelungen, viele Mitglieder und Fans zu mobilisieren“, meinte der wie Saniter begeisterte 2. Vorsitzende Thomas Bergemann mit Blick auf die zahlreiche Gäste-Schar, die in der Einzelrunde insbesondere Gero Kretschmer und Ferdinand Spickhoff lautstark wichtige Unterstützung angedeihen ließ.

„Es ist eine brutale Auslese.“

Karsten Saniter

Während Nico Mertens seinem chancenlosen Gegner die Ergebnis-Höchststrafe verpasste, musste Kretschmer schon wesentlich mehr abrufen. Zwar gab es seitens seines Kontrahenten Tom Gentzsch viele Gesten und Rufe des Frusts, aber das Potenzial für ein enges Match war erkennbar. Doch der Führungsspieler des STC brachte seine Begegnung ebenso in zwei Sätzen nach Hause wie Spickhoff. Dieser zog sich mehrmals den Zorn des Belgiers Karsten Wuyts zu, der Zeitspiel anprangerte. Die Antwort des jederzeit stabilen Widderter Eigengewächses: Zwei Asse zum Gewinn des ersten Satzes.

Spieltag 4: Gegen Rot-Weiß Köln 2 fehlt Gero Kretschmers STC in etlichen Situationen das Glück – 2:7 in Widdert.

Locker, wie vorher nicht erwartet, ging es weiter. Clement Tabur, Moritz Poswiat und Benjamin Loccisano schraubten das Ergebnis auf 6:0 hoch, die Gedanken gingen danach schon Richtung nächstes Wochenende. Dann spielen die Dritten und Vierten beider Regionalliga-Gruppen zwei bis drei Absteiger aus – je nachdem, was aus höheren Klassen herunterkommt. „Es ist eine brutale Auslese“, skizziert Karsten Saniter die Spielzeit, die eine packende Verlängerung beim Dritten der Parallel-Gruppe erfährt. Ausführliche Vorschau dazu folgt.

Spieltag 5: Ferdinand Spickhoff gewinnt nach starker Vorstellung sein erstes Einzel – 9:0 in Kaiserswerth.

STC: Clement Tabur 6:2, 6:2; Gero Kretschmer 6:3, 6:3; Moritz Poswiat 6:1, 1:0 Aufgabe des Gegners; Ferdinand Spickhoff 6:3, 6:4; Benjamin Loccisano 6:3, 6:0; Nico Mertens 6:0, 6:0; Tabur/Spickhoff 6:3, 6:3 plus zwei weitere Doppel kampflos

Karsten Saniter trägt die Verantwortung fürs Team – in einer mega anstrengenden Saison.

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