Dritter Spieltag in der Tennis-Regionalliga

STC kann schon wichtige Weiche stellen

Auch auf den 22-jährigen Belgier Simon Beaupain kommt es am Sonntag an – die Nummer zwei der Widderter hat bislang im Einzel und Doppel jeweils einmal gewonnen und verloren. Foto: Christian Beier
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Auch auf den 22-jährigen Belgier Simon Beaupain kommt es am Sonntag an – die Nummer zwei der Widderter hat bislang im Einzel und Doppel jeweils einmal gewonnen und verloren.

Um nach den Corona-Einflüssen wieder auf normale Mannschaftsstärke zu kommen, agiert die Regionalliga West diesmal zweigleisig.

Von Jürgen König

Für die sechsköpfige Gruppe A bedeutet dies: Die ersten beiden Teams nehmen an der Aufstiegsrunde teil, die an den Positionen drei und vier an der Abstiegsrunde, und die Nummer fünf und sechs zieht es direkt hinunter in die Niederrheinliga. Da gewinnt für die mit jeweils 2:2-Punkten gleichauf liegenden Solinger TC 02 und RTHC Leverkusen, am Sonntag ab 11 Uhr Gastgeber, das Nachbarschaftsduell an Bedeutung. „Eigentlich sehe ich uns leicht im Vorteil“, sagt Karsten Saniter, hat mit Benjamin Loccisano und Moritz Poswiat aber zwei angeschlagene Akteure in seinem Kader. Dennoch hofft der STC-Coach auf seine gewohnte Formation mit zwei ausländischen Kräften vorne und den deutschen Spielern dahinter.

Zwei von diesen unterlagen am vergangenen Sonntag beim 4:5 gegen den THC Brühl im entscheidenden Doppel: Loccisano und Nico Mertens gaben den Champions-Tiebreak mit 2:10 ab. „Sie waren mit zunehmender Spielzeit erschöpft, wodurch ihre Stärke am Netz verloren ging“, analysierte Saniter und akzeptierte die Niederlage gegen ein aus fünf Ausländern bestehendes Team. „Das war im Bereich dessen, was uns passieren konnte.“

Gar nicht vorhersehbar war indes das, was sich der einzige Deutsche in Brühler Reihen, Andy Blair, leistete. Schon im Einzel hatte Nico Mertens etliche Unsportlichkeiten seines Gegenübers beklagt, im Doppel mündete die Anspannung von Blair in verbalen Angriffen gegenüber dem Oberschiedsrichter. Dieser sprach schließlich eine Disqualifikation aus und machte so das STC-Duo Gero Kretschmer/Moritz Poswiat zum Sieger. „Das habe ich in meiner gesamten Solinger Zeit noch nicht erlebt“, meinte Karsten Saniter, der immerhin seit 21 Jahren an der Widderter Straße als Trainer aktiv ist. Vorher, auch als Bundesliga-Spieler, war er in Leverkusen – dort kann sein STC in der dritten Saisonbegegnung eine wichtige Weiche stellen.

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