Badminton

STC hat wenig Fortune in der Humboldthalle

Alicia Molitor bleibt in Topform, doch der STC verlor.
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Alicia Molitor bleibt in Topform, doch der STC verlor.

Badminton-Zweitligist Blau-Weiß verliert beide Heimspiele

Von Daniel Bernards

Spannender als die Begegnung am Samstagnachmittag gegen den VfB GW Mülheim kann eine Partie der 2. Badminton-Bundesliga nicht ablaufen. Eine Niederlage von Steffen Becker in der Verlängerung des zweiten Herren-Einzels besiegelte ein unglückliches 3:4 des STC Blau-Weiß Solingen gegen den wie erwartet starken Gast.

Immerhin gab es aufgrund der knappen Niederlage für die tapfer kämpfenden Blau-Weißen noch einen Zähler für die Tabelle. Einen Tag später schienen die Solinger noch etwas gezeichnet und unterlagen dem CfB Köln mit 2:5. Hier gingen die Solinger also leer aus, so dass es bei nun zehn Punkten aus acht Spielen bleibt.

Die Auseinandersetzung am Samstag mit Neuling Mülheim spitzte sich im Einzel zwischen Steffen Becker und dem chinesischen Spieler Chenyiang Jiang zu. Die knapp 40 Zuschauer in der Humboldthalle, statt wie üblich in der Sporthalle Wittkulle, sahen eine dramatische Partie und das knappste aller möglichen Resultate: Jiang entschied Satz Nummer fünf mit 15:14. Zuvor konnte sich Alicia Molitor glatt in drei Sätzen durchsetzen.

Die Doppel Niklas Niemczyk/Niclas Lohau sowie Markus Hennes/Niels Kock siegten in vier Sätzen für Blau-Weiß. Pech hatte Mannschaftsführer Niemczyk, der sein Einzel gegen Alexander Roovers geschwächt nach einer Krankheit, aufgeben musste. Das STC-Mixed sowie das Damen-Doppel waren dicht an weiteren Spielgewinnen dran, mussten sich aber ebenfalls knapp in fünf Durchgängen geschlagen geben.

Einen Nachmittag später gegen den Gast aus der Domstadt hatten dann einige STC-Spieler nicht ihren besten Tag, obwohl der angeschlagene Kapitän wieder an Bord war und durchhielt. Lediglich Alicia Molitor trumpfte erneut auf: Sie konnte die gegnerische Spitzenspielerin Lien Lammertyn ebenso in drei Sätzen schlagen wie im Damendoppel – zusammen mit Annalena Diks – die Kölner Paarung Nicole Perroud/Lammertyn. Und dennoch wäre zumindest ein Punkt möglich gewesen, den es für ein weiteres gewonnenes Spiel gegeben hätte. Das Mixed Hennes/Annalena Diks hatte diesen auf dem Schläger: Doch erneut ging ein fünfter Satz verloren – diesmal mit 9:11.

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