Tennis

STC erlebt Heimpremiere mit Druck

Romain Arneodo und der STC müssen sich an diesem Donnerstag auf der heimischen Asche mächtig strecken.
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Romain Arneodo und der STC müssen sich an diesem Donnerstag auf der heimischen Asche mächtig strecken.

Tennis-Regionalliga: TC Ohligs geht am Feiertag gelassen in seine letzte Vorrunden-Partie.

Von Jürgen König

Sportlich wird dieser Donnerstag eindeutig vom Solinger TC geprägt, der in der Tennis-Regionalliga Gastgeber von Blau-Weiß Halle ist. Um 11 Uhr beginnt bei freiem Eintritt und gastronomischer Begleitung die erste Einzelrunde. „Der Heimvorteil kann noch ein paar Prozente zusätzlich freisetzen, weil bei uns auf der Anlage immer viel los ist. Dafür müssen wir das Match aber eng halten und für Spannung sorgen“, sagt Karsten Saniter vor der Drittliga-Heimpremiere dieser Saison.

Dass diese eine knackige Aufgabe darstellt, ist dem Coach klar. Die Ostwestfalen peilen wieder höhere Ligen an, nachdem man 2017 zum fünften Mal Deutscher Mannschaftsmeister geworden war und ein Jahr später aus finanziellen Gründen den Rückzug aus der Bundesliga vollzog. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen kommt Halle an die Widderter Straße, wo Saniter hofft, dass die 0:9-Niederlage von Iserlohn nicht mehr in den Köpfen steckt.

Wir treten stressfrei an.

Jochen Hierl, TCO-Teammanager

„Unser Gegner war sehr stark aufgestellt, hinzu kamen bei uns die Verletzungen“, blickt der STC-Verantwortliche zurück und guten Mutes nach vorne. Denn Moritz Poswiat und Nico Mertens, eventuell sogar Gero Kretschmer, dürften fit auf die Asche gehen. Hinzu kommt ein vielversprechendes Trio an den vorderen Positionen: Die Franzosen Clement Tabur und Romain Arneodo sowie der Belgier Simon Beaupain wollen den zweiten Saisonsieg und damit die Chance spürbar erhöhen, nicht in die Abstiegsrunde zu müssen.

Drei Begegnungen hat derweil der TC Ohligs erfolgreich hinter sich gebracht und am vergangenen Sonntag auf das Erreichen der Aufstiegsrunde angestoßen. Aber: Jochen Hierl hat noch ein winziges Schlupfloch für die Konkurrenz entdeckt, die Solinger noch von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen – dazu bedürfte es aber gleich mehrerer unwahrscheinlicher Spielausgänge. „Wir treten stressfrei an“, sagt der Teammanager, der am Mittwochmittag gebannt nach Paris blickte, wo sein Spitzenspieler Camilo Ugo Carabelli in der zweiten Runde der French Open auf den an Position neun gesetzten Kanadier Felix Auger-Aliassime traf und mit 0:6, 3:6, 4:6 unterlag. Der Argentinier wird bei Hansa Dortmund fehlen, generell wird es für den TCO schwer, die Siegesserie fortzusetzen.

Der ebenfalls verlustpunktfreie Kontrahent hat eine starke Formation um seinen argentinischen Top-Mann Thiago Tirante angekündigt. Im Ohligser Sextett mit dem Italiener Mattia Bellucci, den Niederländern Mick Veldheer und Bart Stevens, Leopold Zima sowie den Brüdern Till und Karlson Wegner fehlen hingegen drei der besten Spieler (Carabelli, Matias Zukas, Julian Ocleppo). Dafür soll im abschließenden Gruppenspiel der Zusammenhalt greifen, der in den vergangenen Tagen mit Training und Grillfete weiter gefördert wurde.

Tennis gab es auch wieder in den älteren Jahrgängen. So erreichten die Herren 70 der TSG in der 1. Verbandsliga ein 3:3 beim TV Burgaltendorf. „Das ist ein wichtiger Punktgewinn im Kampf gegen den Abstieg“, war Achim Böhm mit dem Auftritt in Essen zufrieden. Uli Scheibe führte mit 6:2 und 2:0, als dessen Gegner aufgeben musste. Peter Schlömer (6:4, 6:2) sorgte für das 2:2 nach den Einzeln und war auch am Doppel-Punkt beteiligt. 6:2, 6:3 hieß es an der Seite von Böhm – am Dienstag soll in Mettmann der Klassenerhalt klar gemacht werden.

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