Fußball-Tipp-Duell

Max Zäh startet Seniorenzeit mit einem Doppelpack

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ST-Fußball-Tipp-Duell: Champion Malte Gregor wird vom Youngster der TSV-Ersten herausgefordert.

Von Timo Lemmer

Und er trifft, und er trifft, und er trifft: Malte Gregor, in der Kreisliga A Mann der Stunde, steht nach zwei Spieltagen bei vier Saisontoren. „Es läuft so gut, weil ich richtig Bock habe, zu zocken“, lautet die einfache Erklärung des Torjägers vom TSV Solingen 2. Im Tipp-Duell schlug er zudem Marvin Stahlhaus mit 5:3.

Einen ebenso beeindruckenden Start legte derweil Max Zäh in der Ersten des TSV hin. Nach Verletzung zum Auftakt, schaffte der Offensiv-Akteur nun beim Sieg in Monheim gleich einen Doppelpack. Ein perfekter Auftakt in seine erste, reguläre Senioren-Spielzeit: „Es war super, dass ich letztes Jahr schon reinschnuppern konnte, weil ich A-Jugend und Erste gespielt habe. Von daher kenne ich die körperliche Härte bereits, und weiß, dass das Spiel um einiges schneller ist.“

Zähs Devise lautet dabei: „Am besten einfach so schnell laufen und spielen, dass die Gegenspieler einen nicht erwischen können.“ Er wird als 19-jähriger Offensivspieler besonders gerne unfair gestoppt – kein älterer Verteidiger lässt sich gerne von einem Jungspund düpieren. Denn genau das gelingt Zäh mit Ball immer wieder. Im Gegensatz zu anderen jungen Spielern bildet sich Zäh darauf allerdings nichts ein. Er sagt: „Ich finde das auch wichtig, dass den ganzen Möchtegern-Ronaldos, die aus der Jugend kommen, Grenzen gesetzt werden.“ Zäh selbst findet, dass er aus der härteren Gangart der Bezirksliga nur lernen kann: „Man lernt, anders zu spielen.“

Momentan findet sich Zäh häufig auf dem linken Flügel wieder. Trickreich, schnell, sicher im Umgang mit dem Ball, schussstark: Seine Trainer sehen ihn gerne in vorderster Reihe. „Am liebsten spiele ich zentral im Mittelfeld“, sagt Zäh, der dort sein gutes Passspiel noch häufiger anwenden kann: „Aber generell bin ich dankbar für jede Minute, die ich spielen darf.“

In Dortmund geborener Haaner belebt die linke TSV-Seite

Zäh, geboren in Dortmund, früh nach Haan gezogen, bringt seine eigene Art mit in die Truppe. Den gewachsenen Strukturen tut das gut, wie zu vernehmen ist. Sportlich ist Zäh sowieso angekommen – über die linke Seite läuft jetzt mehr, als bei seinen ersten Einsätzen in der Vorsaison.

Der 19-jährige Abiturient, der im Oktober sein Freiwilliges Soziales Jahr im sportlich-pädagogischen Bereich beginnen will, ist glücklich, in Solingen gelandet zu sein. Daran hat seine zwei Jahre jüngere Schwester Marie ihren Anteil, die vor ihrem festen Wechsel nach Duisburg auch in Aufderhöhe spielte. Die gute Atmosphäre rund um den Verein habe gelockt, sagt Max Zäh.

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