Blick über den Zaun

Stanilewicz gewinnt das Solinger Zweitliga-Duell

Adrian Stanilewicz (r.) stoppt hier den Vorwärtsdrang von Aues Antonio Jonjic. Darmstadt setzte sich mit 4:1 durch. Foto: imago
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Adrian Stanilewicz (r.) stoppt hier den Vorwärtsdrang von Aues Antonio Jonjic. Darmstadt setzte sich mit 4:1 durch.

Der Solinger Adrian Stanilewicz besiegt mit dem SV Darmstadt 98 den FC Erzgebirge Aue mit 4:1 (2:0).

Im November hatte das Zweitliga-Hinspiel zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem SV Darmstadt 98 einen klaren Sieger erlebt. Das Team aus Solingens Partnerstadt setzte sich damals glatt mit 3:0 durch – auch zur Freude von Aues Co-Trainer, Sascha Franz. Jetzt drehten die „Lilien“ den Spieß um, und mit ihnen tat dies ein anderer Zweitliga-Vertreter aus der Klingenstadt: Adrian Stanilewicz. „Wir hatten eine schwierige Situation, weil wir für guten Fußball nicht belohnt wurden. Jetzt ist es halt wichtig, Punkte zu sammeln, und da sind wir gerade dabei“, meinte der 21-Jährige nach dem befreienden 4:1 (2:0)-Erfolg.

Für Stanilewicz war es ein besonderes Spiel. Weniger, weil er vor der Saison auch auf dem Wunschzettel der Erzgebirgler gestanden hatte, sondern, weil er endlich noch mal von der ersten Minute an in der Defensive mitwirken durfte. „Darüber war ich sehr froh, und ich denke, dass ich es ordentlich gemacht habe“, hofft der frühere Leverkusener nun auf mehr Einsätze. Sein Motto: „Gas geben und immer das Beste draus machen.“

Königs kassiert mit dem WSV späten Ausgleich

Zwei Klassen tiefer arbeitet der Wuppertaler SV weiter am sportlichen Klassenerhalt, holte ein 1:1 in Rödinghausen. Der Solinger Marco Königs hätte sein Team frühzeitig bei einer Großchance in Führung bringen können, das tat später Semir Saric. Nach einer Roten Karte gegen Joey Paul Müller wurde es für den Regionalligisten vom Zoo brenzlig. Königs, dem bei zwei weiteren guten Chancen das Abschlussglück fehlte, und Kollegen kämpften in der Defensive, mussten in der Nachspielzeit aber doch das 1:1 hinnehmen.

Wie Königs absolvierte auch Leander Goralski einen 90-Minuten-Einsatz in der vierthöchsten deutschen Spielklasse. Der Solinger Defensiv-Mann von Rot-Weiß Oberhausen durfte sich über einen in der Schlussphase zustande gekommenen 3:2 (1:1)-Erfolg über die Zweitvertretung des 1. FC Köln freuen.

66 Minuten stand Mergim Fejzullahu auf dem Platz, musste dann für Oguzhan Aydogan weichen – dem direkt der 2:2-Endstand für Alemannia Aachen bei Schalkes zweiter Mannschaft gelang.

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