Fußball

Spitzenreiter stoppt Wald 03, BV Gräfrath geht unter

Francesco La Rosa und seine 03er mussten den Kunstrasen an der Carl-Ruß-Straße als Verlierer verlassen.
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Francesco La Rosa und seine 03er mussten den Kunstrasen an der Carl-Ruß-Straße als Verlierer verlassen.

Rückschläge in der Bezirksliga.

Von Moritz Jonas und Jürgen König

1. Sportvereinigung Solingen-Wald – SF Baumberg II 2:3 (1:2). In Abwesenheit des gesperrten Kevin Dirks übernahm Co-Trainer Björn Sträßer an diesem Sonntag die Geschicke bei 03. Trotz einer von ihm attestierten Leistungssteigerung im Vergleich zur vergangenen Woche reichte es erneut nicht für Zählbares. Auf die erste Führung der Gäste fanden die Platzherren noch eine schnelle Antwort. Nadre Butcher hob den Ball elegant über den Baumberger Torwart hinweg.

In der Folge mangelte es den Waldern allen voran an der Präzision im letzten Drittel. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam die Baumberger Zweitvertretung zur erneuten Führung, die ausgebaut wurde. Zu mehr als dem 2:3-Anschluss durch Davide Mangia reichte es nicht. „Wir sind momentan in einer Phase, in der wir uns alles hart erarbeiten müssen“, meinte Sträßer. Mit zwei Niederlagen hintereinander wächst auch der Druck aufs Trainer-Team: „Dessen sind wir uns natürlich bewusst und wir werden alles daransetzen, schnellstmöglich zu punkten“, erklärte Sträßer.

03: Gidopoulos; La Rosa, Schreckenberg, Molina-Fertitta, Siadas, Andritzke (87. Lucas), Butcher, Blazic, Sezer (80. Bengi), Lorefice (70. Mangia), Mitchell (70. Sheppard)

Tore: 0:1 (15.), 1:1 (17.) Butcher, 1:2 (45.), 1:3 (70.), 2:3 (90.) Mangia

BV Gräfrath – HSV Langenfeld 0:7 (0:3). Vom Ergebnis her härter traf es den BV Gräfrath. Beim Abendessen im Kaffeehaus war die schonungslose Analyse der 0:7 (0:3)-Packung gegen den HSV Langenfeld schon voll im Gange. „Wer nicht lernen will, muss fühlen. Wir predigen schon seit Wochen, dass wir uns nicht von den sechs Punkten blenden lassen dürfen“, kritisierte Trainer Sascha Schulz die mangelhafte Einstellung und fehlende Leidenschaft.

Gar nicht zufrieden war der Coach indes auch mit der Schiedsrichterin. „Die Leistung war eine bodenlose Unverschämtheit“, sagte Schulz, dessen Team sich auch Torchancen erarbeitete. So hätte es kurz nach der Pause auch 2:3 statt 0:3 stehen können – tat es aber nicht, sonder vielmehr eine üble Niederlage.

BVG: Kölmel; Tessmer (60. Müller), Lauenroth, Azouagh, Güldali, Sesek (69. Gürdere), Pletzing, Macht (55. Cichon), Larisch, Feher (25. Gollin), Yildrim

Tore: 0:1 (8.), 0:2 (32.), 0:3 (38.), 0:4 (58.), 0:5 (60.), 0:7 (80.), 0:8 (89.)

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