Tennis

Spickhoff steht für den Widderter Weg

Hat mit dem STC die 3. Liga im Visier: Widderts Eigengewächs Ferdinand Spickhoff. Foto: Christian Beier
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Hat mit dem STC die 3. Liga im Visier: Widderts Eigengewächs Ferdinand Spickhoff.

Solinger Tennisclub 02 bestreitet mit seinem Talent das Spitzenspiel.

Von Jürgen König

An diesem Samstag kann der Solinger TC 02 mit seinen Herren den nächsten Schritt zurück in Richtung 3. Liga West tun. Allerdings steht ab 13 Uhr beim Oberhausener THC die vermeintlich größte Hürde überhaupt im Weg. „Es ist zumindest ein Schlüsselspiel“, sagt Coach Karsten Saniter vor dem Spitzenduell der ungeschlagenen Mannschaften in der Niederrheinliga.

Zahlreiche Fans des STC wollen die Tour mit ins Ruhrgebiet antreten. Wohl erst vor Ort wird sich entscheiden, auf welche Spitzenkräfte die zwei Teams zurückgreifen können. Denn die Turniere haben wieder Fahrt aufgenommen, sowohl auf Challenger- wie auch auf Future-Ebene sind Profis aus beiden Lagern gemeldet. Einer ist hingegen im Aufgebot der Gäste sicher dabei: Ferdinand Spickhoff.

„Solch eine Gruppe bringt unheimlich viel.“

Ferdinand Spickhoff zum Training auf hohem Niveau

„Ich bin sehr zufrieden mit seiner Entwicklung. Er ist noch nicht ganz stabil, aber das wird er über die Erfahrung lernen“, urteilt Saniter über den Mann, der bislang zwei Mal an Position fünf im Einzel agierte und einen Sieg sowie eine Niederlage verbuchte. „Im zweiten Match habe ich in beiden Sätzen deutlich geführt, aber den Deckel nicht drauf gemacht“, hadert Spickhoff, freut sich zugleich auf die große Herausforderung in Oberhausen. „Es wird das schwerste Spiel.“

Der 21-Jährige kam 2013 aus seiner Heimatstadt Wuppertal zum STC, was vor allem einen Grund hatte: den Trainer. „Vorher waren es bei mir immer drei verschiedene, ich wollte zu Karsten Saniter.“ Mittlerweile hat sich eine feste Trainingsgruppe gebildet, der mit Gero Kretschmer, Nico Mertens, Benjamin Loccisano und Moritz Poswiat weitere Spieler des Niederrheinliga-Kaders angehören. „Solch eine Gruppe bringt unheimlich viel und sorgt für einen deutlichen Schub“, schwärmt Ferdinand Spickhoff vom hohen Niveau im Verein und in der Tennisschule von Saniter.

Es ist der Widderter Weg, den der Rechtshänder bestreitet. Aus der Jugend kommend, werden Erfahrungen in der auf Verbandsebene tätigen Zweitvertretung gesammelt. „Unser Plan geht langsam auf“, freut sich Karsten Saniter, dass auch aktuell Akteure aus dem STC-Talentschuppen in der 2. Verbandsliga eine gute Rolle spielen. Und dahinter warten schon weitere vielversprechende Kräfte, so aus dem Jahrgang 2006 ein Nils Miedek oder Alexander Maschke. Dass diese auch in der 1. Verbandsliga für die U18-Junioren zum Schläger greifen, versteht sich von selbst.

Es läuft also an der Widderter Straße, wo Ferdinand Spickhoff die aufgrund der Corona-Rückzüge ausgefallenen Heimspiele vermisst. Mit 1,98 Metern Körpergröße zieht er die Aufmerksamkeit auf sich. „Für mich ist das beim Aufschlag, Hebel und auch bei der Reichweite ein Vorteil“, weiß der Wuppertaler, dass er noch an der Beweglichkeit arbeiten muss. Die Familie hat er für seinen zeitintensiven Sport hinter sich, und ganz auf die Karte Tennis setzt Spickhoff nicht. In Köln studiert er International Business. Und in Oberhausen peilt er das nächste Erfolgserlebnis mit seinem STC an.

Tabelle

Niederrheinliga, Herren

Viersener THC - TV Osterath 4:5

Gladbacher HTC 2 - Oberhausener THC 2:7

1. Oberhausener THC 3 19:8  3:0

2. Solinger TC 02 2 15:3  2:0

3. Viersener THC 3 13:14 1:2

4. TV Osterath 3 12:15 1:2

5. Gladbacher HTC 2 3 11:16 1:2

6. NBV Velbert 2  2:16 0:2

zurückgezogen: TC Bredeney 3 und MTV Kahlenberg

Zehn Fragen an Ferdinand Spickhoff.

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