Handball

Solinger Teams weiter im Tabellenkeller

Eva Rauer (Jahrgang 2002) erzielte beim rasanten HSV-II-Spiel bei Fortuna Düsseldorf die meisten Solinger Treffer.
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Eva Rauer (Jahrgang 2002) erzielte beim rasanten HSV-II-Spiel bei Fortuna Düsseldorf die meisten Solinger Treffer.

Oberliga: HSV-II-Frauen verlieren klar, TSV-Männer knapp.

-tl- Die TSV-Männer hätten gerne den zweiten, die Frauen des HSV II den dritten Oberliga-Saisonsieg gefeiert: Eine Truppe scheiterte daran knapp - die andere krachend. Dabei täuscht das Endergebnis.

Frauen: Fortuna Düsseldorf II – HSV Gräfrath II 38:23 (18:12). Denn an der Graf-Recke-Straße war der HSV II blendend in die Partie gekommen, führte sogar 6:1. Dreieinhalb Minuten später stand es 6:7. Der finale Nackenschlag für die Solingerinnen? Mitnichten. Auch nach der Pause kamen sie immer mal wieder ran. Bis zur 45. Minute sei es ein gutes Spiel gewesen, befand Julia Spitzer aus dem Trainerteam: „Solange haben wir richtig gut mitgehalten. Mit dem knappen Kader ging dann die Kraft aus.“ Es folgte die (zu hohe) 15-Tore-Pleite beim Spitzenreiter. Niedergeschlagenheit machte sich dennoch nicht breit. Der Gegner steht oben und war stark. Spitzer: „Wir müssen uns ohnehin auf andere Spiele konzentrieren.“ Sie meint Gegner wie Gartenstadt oder Rade/Herbeck. Die folgen bis zur Winterpause. Vier Punkte sind vorgesehen.

HSV II:Morozova; Rauer (7), Scholl (5), Dorgathen (4, 1), Pohlenz (2), Plat (2), Baumbach (1), Kriebel (1), C. Spitzer (1, 1), J. Spitzer, Pannes, Sadova

Männer: TSV Aufderhöhe – TSV Kaldenkirchen 23:25 (12:14). Trainer Heino Kirchhoff war bedient. An seiner Mannschaft lag das weniger. Die habe „vorbildlich gekämpft“, bilanzierte das Trainer-Urgestein. „Vor allem haben wir uns im Laufe des Spiels auf die Stärken des Gegners eingestellt.“ Kaldenkirchen sei mit einer richtig guten Truppe aufgeschlagen. Die setzte auf Tempo und Durchbrüche, hatte dabei auch ein gutes Kreisläufer-Spiel. Weil der TSV es nach dem 7:10 (18.) aber immer besser machte, war beim 19:19 (47.) der zweite Saisonsieg in Reichweite. Doch einer der beiden Schiedsrichter hatte es Kirchhoff „angetan“: Ganze Siebenmeter-Serien seien ausgeblieben, ein gegnerischer Kopftreffer nicht bestraft worden. „So hatten wir keine Chance. Das tut mir sehr leid für die Mannschaft, die sehr, sehr gut gekämpft hat.“

TSV-Tore: Kosciessa, Bachmann; Becker (7), Ktenidis (5, 4), Pepke (4), Dörner (2), Haarmann (2), Tobolski (1), Richter (1), Schmitz (1), Dungs, Hammacher, Ickler

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