Kontaktbeschränkungen

Solinger Sportbund bittet Vereine um Geduld

Trotz des Appells sagt SSB-Präsident Detlef Wagner: „Der Sport darf nicht vergessen werden.“
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Trotz des Appells sagt SSB-Präsident Detlef Wagner: „Der Sport darf nicht vergessen werden.“

Wiederaufnahme des Sports ist in Planung. Termin ist noch offen.

Von Timo Lemmer

Die Verlängerung der Kontaktbeschränkungen bis mindestens Anfang Mai ist nicht bei allen Sportvereinen auf Verständnis gestoßen. Einzelne Clubs hätten gute Gründe und Überlegungen dargelegt, bereits früher starten zu wollen, bestätigt Detlef Wagner, Präsident des Solinger Sportbund (SSB). Er bittet aber um Geduld: „Eine Woche mehr zu warten ist aktuell sinnvoller, als überstürzt zu agieren.“

Ein Tennisverein, dessen Sport nun einmal im nötigen Abstand erfolge, habe ein durchaus schlüssiges und gut durchdachtes Positionspapier vorgelegt. „Es ist auch richtig, dass der Sport nicht vergessen werden darf“, sagt Wagner. Er wünscht sich aber, dass sich alle Vereine hinter dem Statement des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) versammeln. Darin geht es um Leitplanken, die bei der Wiederaufnahme von Vereinssport unter Mithilfe von Sportmedizinern helfen sollen – ein konkretes Datum fordert der DOSB indes nicht.

„Ein wirklich gutes Arbeitspapier“, findet Wagner, der nun erwartet, dass sich die Landesverbände um die weitere Ausgestaltung kümmern werden. Ein, zwei Wochen sollten sich die Vereine definitiv noch gedulden: „Unser Wunsch ist es, einheitlich nach außen zu treten. Das wichtigste Element in der aktuellen Krise ist Solidarität. Wir wollen gemeinsam mit allen Vereinen und Sportarten zusammenstehen.“

Das DOSB-Positionspapier zur Unterstützung der Politik, um die Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sports zu ermöglichen, ist unter dem Titel „Sportdeutschland bietet aktive Mithilfe an“ im Internet zu finden.

dosb.de

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