Säbelfechten

Solinger melden sich beim German Masters zurück

Julian Disler (l.) unterlag im Achtelfinale gegen Colin Heathcock mit 9:15 und landete auf Rang 14. Fotos:
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Julian Disler (l.) unterlag im Achtelfinale gegen Colin Heathcock mit 9:15 und landete auf Rang 14.

Säbelfechten: Richard Hübers landet auf dem 2., Eric Seefeld auf dem 7. und Julian Disler auf dem 14. Platz

Durch das German Masters in Bonn, einer Art Ersatzveranstaltung der Deutschen Meisterschaft, meldete sich der Deutsche Fechter-Bund nun auch mit dem Säbel aus der Coronapause zurück, nachdem das Turnier Mitte Dezember pandemiebedingt noch ausgefallen war. Beim Kräftemessen der deutschen Kaderathleten war die Stadt Solingen gleich dreifach vertreten. Durch Olympiaaspirant Richard Hübers, dessen Teamkollegen bei Bayer Dormagen Eric Seefeld und Julian Disler, der für das Fechtzentrum an den Start ging.

Richard Hübers steigerte sich und wurde starker Zweiter.

Für Hübers war das Turnier ein wichtiger Schritt, um sich hinsichtlich der Olympischen Spiele im Sommer in Tokio zu positionieren. Mit dem zweiten Platz unterstrich er seine Ambitionen, beim Megaevent zur Säbel-Mannschaft gehören zu wollen. „Ich bin auf jeden Fall zufrieden“, sagte der Wahl-Kölner, der speziell im Halbfinale auftrumpfte. Gegen Max Hartung, seinen Teamkollegen in Dormagen und der Nationalmannschaft, setzte er sich in einem spannenden Gefecht mit wechselnden Führungen 15:13 durch. „Die Nummer zwei der Welt zu schlagen, das muss man erstmal machen“, konstatierte Hübers.

Er hatte zu Beginn so seine Probleme, ins Turnier zu finden. „Ich brauche immer ein bisschen, um auf Betriebstemperatur zu kommen“, gab er zu. Quasi erst im Viertelfinale lief sein Motor so, wie er es sich erhofft hatte. Da schlug er mit Benno Schneider einen anderen Teamkollegen aus Dormagen souverän mit 15:7. Es folgten das bärenstarke Halbfinale und eine vermeidbare 12:15-Niederlage im Finale gegen Matyas Szabo.

Eric Seefeld überzeugte auf ganzer Linie und erreichte Platz sieben.

Dessen Vater Vilmos, seines Zeichens Bundestrainer der Säbler, zeigte sich „mit dem Niveau zufrieden“, berichtete Richard Hübers. Der Solinger selbst lobte die Ausrichter der German Open für Ausarbeitung und Umsetzung des Coronakonzepts inklusive vorheriger Testung („Habe mich sehr sicher gefühlt“) und fiebert nun dem Weltcup im März in Budapest entgegen.

Auch Seefeld durfte hochzufrieden sein. Der 19-Jährige erreichte Platz sieben und bestätigte die Weiterentwicklung seines Könnens. An Nummer elf gesetzt, ging er als Neunter der Rangliste in die K.o.-Duelle. Dort wurde es speziell im Gefecht um Platz sieben spannend, das er gegen den amtierenden Kadetten-Europameister Colin Heathcock mit 15:9 für sich entschied. Viel besser hätte es für den Solinger bei seinem Wettkampf-Debüt für Bayer Dormagen nicht laufen können.

Julian Disler feiert gelungenes Comeback nach Hüft-Operation

Für Disler sprang am Ende ein ordentlicher Platz 14 heraus. Vor allem angesichts der Tatsache, dass er im März 2020 an der Hüfte operiert wurde und erst im September wieder trainieren konnte. Der Solinger kassierte beim German Masters einige unglückliche Niederlagen, durfte sich aber auch über einen Coup freuen. In der Vorrunde setzt er sich ebenfalls gegen den am Ende Viertplatzierten Benedikt Wagner durch – sogar glatt mit 5:0.

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