Eishockey

Solinger bei den Haien im Fokus

Ehre, wem Ehre gebührt: Luca Münzenberger (2.v.l.) wurde vor dem Spiel der Haie gegen Wolfsburg für seine Leistung bei der U20-WM ausgezeichnet. Foto: Ingo Winkelmann
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Ehre, wem Ehre gebührt: Luca Münzenberger (2.v.l.) wurde vor dem Spiel der Haie gegen Wolfsburg für seine Leistung bei der U20-WM ausgezeichnet.

Ugbekile trifft bei Comeback – Clauberg bereitet vor.

Von Fabian Herzog

Das nennt man dann wohl perfektes Timing. Nicht nur, dass Colin Ugbekile nach längerer Verletzungspause bei seinem Comeback direkt ein Tor zum 2:1-Sieg gegen Wolfsburg erzielte. Dem Solinger Eishockeyprofi in Diensten der Kölner Haie gelang dies auch noch am „Tag der Junghaie“, mit dem sein Verein den Nachwuchsbereich in den Fokus rückte, aus dem der 21-Jährige hervorgegangen ist.

Ugbekile, der seine ersten Schlittschuh-Schritte an der Birker Straße gemacht hatte und kurze Zeit später nach Köln wechselte, war wegen eines Abszesses und anschließender Operation mehrere Wochen ausgefallen. Bei der Rückkehr aufs Eis brachte er die Haie direkt nach zehn Minuten mit 1:0 in Führung und hatte damit keinen unerheblichen Anteil am ersten Heimsieg des KEC in dieser DEL-Saison. „Das war für mich echt ein super Comeback“, freute sich Ugbekile. „Ich war froh, endlich wieder spielen zu können und konnte das kaum abwarten.“ Dass dabei dann auch noch der erste Saisontreffer heraussprang, passte zu einem perfekten Abend. „Das war super fürs Selbstvertrauen und, um direkt wieder reinzukommen“, sagte der Verteidiger.

In der von Menschen verwaisten Arena stand an diesem Abend aber sogar noch ein zweiter Solinger im Mittelpunkt. Vor dem Spielbeginn wurden die Talente beider Mannschaften geehrt, die bei der U20-Weltmeisterschaft so stark aufgespielt hatten. Dazu gehörte eben auch Luca Münzenberger, der ebenfalls beim EC Bergisch Land gespielt hat und in der Klingenstadt lebt.

Von dort aus macht sich Pia Clauberg auch immer wieder auf die Reise, um Eishockey auf in Deutschland höchstmöglichem Niveau zu spielen. Mit Erstligist Mad Dogs Mannheim musste sie jüngst die schmerzhafte Erfahrung machen, wie stark der aktuelle Ligaprimus ist. Beim ERC Ingolstadt verlor die Solingerin mit ihrem Team 1:6 und 1:5. „Gegen so eine Mannschaft, die mit Nationalspielerinnen gespickt ist, ist es schwer zu bestehen“, bilanzierte Clauberg, die immerhin eine Vorlage geliefert hatte.

Beim Zweiten Memmingen geht es für den Tabellenvierten im Kampf um die Play-offs am Samstag weiter. Dann bestreitet Pia Clauberg schon ihr 150. Bundesligaspiel.

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