Fußball-Landesliga

VfB erlebt das nächste Heimdebakel

Noah Kaplan bereitete sehenswert das vorübergehende 1:2 vor, war mit seinem VfB insgesamt aber chancenlos. Besonders daheim ist die Bilanz niederschmetternd. Foto: Andreas Horn
+
Noah Kaplan bereitete sehenswert das vorübergehende 1:2 vor, war mit seinem VfB insgesamt aber chancenlos. Besonders daheim ist die Bilanz niederschmetternd.

Wülfrath gewinnt am Bavert mit 5:1 (2:1).

Von Jürgen König

Solingen: Der Glaube an Besserung war durchaus da – insbesondere bei Rossi Tilaro. „Bei uns stimmt es zwischen Mannschaft und Trainern. Was fehlt, ist ein Erfolgserlebnis. Vielleicht gelingt uns dann auch eine Serie“, sagte der Coach vor dem Anpfiff des Landesliga-Duells mit dem 1. FC Wülfrath. Doch Tilaro, andere Verantwortliche und das Team selbst mussten den nächsten Nackenschlag hinnehmen. 1:5 (1:2) hieß es nach 90 Minuten, die Heimtabelle weist für die Baverter nunmehr null Punkte nach sechs Spielen und ein Torverhältnis von 2:22 aus – ein klares Indiz für den Abstiegskurs.

Noch nicht einmal eine Minute war gespielt, da hatten sich die ersten guten Vorsätze, nicht in Rückstand zu geraten, aufgelöst. Die Gäste konnten in Ruhe flanken und vollstrecken – beim Aufwärmprogramm waren sie intern auf mehr Gegenwehr gestoßen. Wülfrath dominierte auch in der Folge, mit Glück, Mert Emiroglu zwischen den Pfosten und dann doch zusehends besserer Zweikampführung hatte das 0:1 länger Bestand. Allmählich wurde der VfB in der Offensive effektiver, der Lohn war unmittelbar nach dem 0:2 der Anschlusstreffer durch den agilen Marvin Stahlhaus – Noah Kaplan hatte clever vorbereitet. Der Mittelfeldspieler war einer von fünf U19-Akteuren in der Anfangsformation. In Person von Antonio Marinovic wurden dann klar, wie es um das Nervenkostüm der Solinger bestellt ist. Foul und Gelb gegen einen Wülfrather waren schon Fakt, da gingen dem VfBer die Gäule durch. Ebenfalls Gelb, und nach einem weiteren Foul musste Marinovic ausgewechselt werden.

Ohne ihn blieb die Wende nach der Pause aus. Im Gegenteil: Der 1. FC Wülfrath startete direkt wieder mit einem ganz schnellen Treffer und legte nach etwas mehr als einer Stunde entscheidend nach. „Es war eine Katastrophe, alle Gegentore hätten sich mit anderem Zweikampfverhalten vermeiden lassen“, resümierte Tilaro die in jeder Hinsicht schwache Vorstellung.

VfB: Emiroglu: La Rosa (64. Shal), Noll, Bastas, Kücük, Marinovic (42. Özgede), Agrusa (46. Semenzini), Santowski, Stahlhaus (77. Matsumoto), Kaplan, Mangia (46. Spinella)

Tore: 0:1 (2.), 0:2 (34.), 1:2 (36.) Stahlhaus, 1:3 (46.), 1:4 (63.), 1:5 (68.)

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

VfB II setzt auf geballte Routine
VfB II setzt auf geballte Routine
VfB II setzt auf geballte Routine
03 ist die zweite Deutschlandstation der Nummer 1
03 ist die zweite Deutschlandstation der Nummer 1
03 ist die zweite Deutschlandstation der Nummer 1
Samer El Youssef holt sich klaren Junioren-Sieg
Samer El Youssef holt sich klaren Junioren-Sieg
Samer El Youssef holt sich klaren Junioren-Sieg
Torhüter-Konzept des BHC soll konstant Früchte tragen
Torhüter-Konzept des BHC soll konstant Früchte tragen
Torhüter-Konzept des BHC soll konstant Früchte tragen

Kommentare