Triathlon

Saskia Käs schafft im Wasser die Grundlage für gutes Abschneiden

Viel Training, hier mal Laufen auf der Radrennbahn, hat sich für Saskia Käs und Peter Sauerland ausgezahlt. Foto: Christian Beier
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Viel Training, hier mal Laufen auf der Radrennbahn, hat sich für Saskia Käs und Peter Sauerland ausgezahlt.

Triathletin darf mit der Mitteldistanz-Premiere des Jahres zufrieden sein

Von Jürgen König

Solingen. Das Klingenbad, die Radrennbahn am Dorperhof und das Walder Stadion waren Orte, an denen Saskia Käs in den vergangenen Monaten im Rahmen der Pandemie-Regelungen mit Profi-Status intensiv trainiert hat. Es zahlte sich aus, denn die international geprägte Formüberprüfung brachte jetzt einen schönen Erfolg. Beim „ChTri Man“ im französischen Saint-George-sur-l’Aa belegte Solingens Top-Triathletin den zweiten Platz. „Wir haben die Zeit trotz Corona gut genutzt, wussten aber nicht wirklich, wo wir stehen. Saskia darf sehr zufrieden sein“, sagte Trainer Peter Sauerland.

Der erlebte den erwarteten guten Start beim Schwimmen. Auf der Regattabahn benötigte die frühere Spezialistin für die 1,9 Kilometer 27:30 Minuten und ging auch angesichts einer der immer besser funktionierenden Auftritte in der Wechselzone mit einem Fünf-Minuten-Polster aufs Rad. Trotz sehr schöner Landschaft war es für das Feld der Teilnehmerinnen kein reines Vergnügen, denn die Strecke mit nassen Straßen stand für einen hohen technischen Anspruch. Lange Zeit konnte Käs ihren Vorsprung halten, ab Kilometer 60 von insgesamt 90 war die spätere Siegerin aus der belgischen Nationalmannschaft aber bei ihr, die sich schließlich auch schon vor dem nächsten Wechsel entscheidend absetzte und den Vorsprung später ausbaute.

„Bei zwei Minuten Rückstand und mit schweren Beinen war es mein Ziel, als Zweite anzukommen“, war Solingens Sportlerin des Jahres 2018 schließlich froh, dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt zu haben. Für den finalen Halbmarathon benötigte sie 1:43 Stunden – eine Zeit, die sie öfters erreicht. Der gesamte Mitteldistanz-Triathlon, der erste des Jahres, war für die 28-Jährige nach 4:56:18 Stunden beendet. Weitere Starts sollen folgen, aber noch liegt der Corona-Schatten über den Wettkämpfen. „Wir müssen schauen, was in Deutschland stattfindet“, hofft Coach Sauerland, dass die DM auf der Mitteldistanz zur Austragung kommt. Fest steht die Teilnahme an einem Charity-Rennen in Göttingen, wo Saskia Käs für krebskranke Kinder mit von der Partie ist – ein besonderes Anliegen der vielseitigen Ausdauersportlerin.

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