Sportbund

Tokio ist erreicht, jetzt geht’s um die Welt

Tobias Zanchetta und die PSV-Taekwondoka gehören zu den fleißigsten Kilometersammlern.Foto: TZ
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Tobias Zanchetta und die PSV-Taekwondoka gehören zu den fleißigsten Kilometersammlern.Foto: TZ

#SolingenRunsToTokyo: Aktion des Sportbunds wird ausgeweitet

Von Fabian Herzog

Solingen. Solingens Läuferinnen und Läufer befinden sich seit dem 14. April auf der Überholspur und haben als Teil des Projekts „#SolingenRunsToTokyo“ alle Erwartungen übertroffen. Ursprünglich war die Idee des Solinger Sportbunds, bis zum 23. Juli und damit dem Start der Olympischen Spiele in Tokio die Strecke in Japans Hauptstadt virtuell zurücklegen zu lassen. 12 500 Kilometer als Gemeinschaftsaktion.

Doch diese Marke und damit quasi auch die asiatische Millionenmetropole ist jetzt schon, nach nur sechs Wochen, erreicht. „Wir sind total begeistert, überwältigt und stolz angesichts der regen Beteiligung von Vereinen und den Solinger Sportlerinnen und Sportlern, die uns bei der Aktion unterstütz haben“, sagt Magdalene Möhring, die Fachkraft des Sportbunds für „NRW bewegt seine Kinder!“

#SolingenRunsToTokyo: Von 40 000 Kilometern sind 14 000 geschafft

Aus diesem Grund haben sich die Initiatoren dazu entschlossen, die Aktion zu verlängern und auszuweiten. „Ziel ist es nun, zurück nach Solingen zu laufen“, erläutert Möhring. „Aber nicht auf dem gleichen Weg. Wir möchten es einmal um die Welt schaffen, sprich 40 000 Kilometer bis zum Ende der Olympischen Spiele.“ Der aktuelle Stand: Am vergangenen Wochenende wurde die Marke von 14 000 Kilometern geknackt.

Beteiligt haben sich bislang diverse Vereine wie auch Einzelpersonen. Exemplarisch seien der SLC, die OTV-Faustballer oder die Taekwondoka des PSV Jahn genannt. Letztgenannte waren als Kooperationspartner von Anfang an dabei. Trainer und Sportwart Tobias Zanchetta: „Wir beteiligen uns seit Beginn an der Aktion und haben mit knapp 2000 gelaufenen Kilometern von knapp 50 Mitgliedern zum Gesamterfolg in Solingen beigetragen.“

Sportbund möchte Wichtigkeit von Bewegung aufzeigen

Hintergrund des Sportbund-Projekts war es, speziell in dieser pandemiegeprägten Zeit auf die Wichtigkeit von Bewegung und Sport im Kinder- und Jugendalter, aber auch in den anderen Lebensphasen aufmerksam zu machen. So wurde dazu aufgerufen, auf frei wählbaren Strecken laufen oder walken zu gehen und die absolvierten Distanzen an den Sportbund zu übermitteln. Die Kilometer wurden (und werden weiterhin) addiert. Möhring: „Als sportbegeisterte Stadt wollen wir zeigen, dass wir vielleicht jetzt schon die Sternchen von Morgen für Olympia fit machen.“

Zudem ist das Ziel der Aktion, Spendengelder zu generieren, die zur Schwimmausbildung von Kindern genutzt werden sollen. „Jeder Euro zählt“, sagt Magdalene Möhring und ergänzt: „Wir freuen uns auf noch mehr Unterstützer.“ Alles Weitere unter:

www.solingersport.de/sportjugend/solingen-runs-to-tokyo

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