Tennis

STC-Herren auf dem Weg zum Klassenerhalt

Nico Mertens setzte sich in seinem Einzel völlig souverän durch und hofft nun auf den Verbleib in der Niederrheinliga. Foto: Christian Beier
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Nico Mertens setzte sich in seinem Einzel völlig souverän durch und hofft nun auf den Verbleib in der Niederrheinliga.

Auch die Damen punkten

Solingen. Beide Spitzenteams des Solinger TC haben gepunktet. Während die Damen durch das Remis beim TC Rheinstadion einen Achtungserfolg feierten, sicherten sich die Herren zwei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.

Solinger TC – Gladbacher HTC (Herren) 4:2. In der Niederrheinliga sind die Widderter ihrem großen Ziel, dem Klassenerhalt, einen Schritt näher gekommen. Moritz Poswiat setzte sich etwas überraschend im Spitzeneinzel gegen Tim Sandkaulen durch und stellte damit genauso die Weichen wie sein Bruder Jonas, der für den erkrankten Gero Kretschmer eingesprungen war. „Das war der entscheidende Punkt für uns“, sagte Trainer Karsten Saniter. Poswiat erholte sich von einem verlorenen ersten Satz, sicherte sich den zweiten und setzte sich im Champions-Tiebreak mit 10:4 durch.

Ferdinand Spickhoff verlor zwar, doch Nico Mertens gewann souverän, um den STC mit 3:1 in Front zu bringen. „Dass die Gäste aus Gladbach die Doppel teilen wollten, haben wir gerne angenommen“, sagt Saniter, der nun hofft, am kommenden Samstag den Klassenerhalt zu feiern. Dafür ist ein Sieg bei Schlusslicht Netzballverein Velbert Pflicht.

Ergebnisse: Moritz Poswiat 6:4, 6:3; Ferdinand Spickhoff 5:7, 2:6; Jonas Poswiat 3:6, 6:2, 10:4; Nico Mertens 6:2, 6:2

TC Rheinstadion – Solinger TC (Damen) 3:3. Bei den Düsseldorferinnen ging es für die STC-Damen in der Vergangenheit meist sehr eng zu – und so war es auch diesmal. In der 1. Verbandsliga trennten sich die Teams 3:3. „Das ist eine gute Leistung“, lautete das Fazit von Mannschaftsführerin Johanna Kern. Der Punktgewinn kam aber ein wenig kurios zustande.

Die Ex-Widderterin Katharina Jacob trat im Einzel nach überstandener Corona-Infektion nicht an – Sophia Gneuß gewann somit kampflos. Während Kern das Feld als Siegerin verließ, war Anika Kurt unterlegen. Weil Annika Bruchhaus beruflich unterwegs war und Laura Mertens am Handgelenk verletzt ist, kam Nachwuchstalent Ricarda Roth zu ihrem Debüt. Sie war allerdings ohne Chance. So ging es mit 2:2 in die Doppel. „Rheinstadion hat angeboten, diese aufzuteilen – das haben wir angenommen“, sagte Kern. „Denn mit der Aufstellung wäre es sehr schwer geworden, beide Spiele zu gewinnen.“

Ergebnisse: Sophia Gneuß 6:0, 6:0 (kampflos); Johanna Kern 6:1, 6:4; Anika Kurt 4:6, 4:6; Ricarda Roth 0:6, 0:6 -sobi/trd-

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