Eishockey

Raptors kämpfen mit Riesenbanner für die Eishalle

So sieht es aus, das Banner. Mit Enrico Cerchione, Jonte Raab, Lukas Klein und Leo Rotondi (von oben links, im Uhrzeigersinn) an vier markanten Punkten in Solingen. Fotos/Grafik: Thorsten Klein, Peggy Raab/Christian Kraemer
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So sieht es aus, das Banner. Mit Enrico Cerchione, Jonte Raab, Lukas Klein und Leo Rotondi (von oben links, im Uhrzeigersinn) an vier markanten Punkten in Solingen. Fotos/Grafik: Thorsten Klein, Peggy Raab/Christian Kraemer

Michael Müller, Vorstandsmitglied des EC Bergisch Land, organisiert nächste Aktionen für den Eissport.

Von Fabian Herzog

Solingen. Wer in den vergangenen Tagen an der Solinger Eissporthalle vorbeigekommen ist, dem dürfte es wahrscheinlich schon aufgefallen sein. Ein fast neun Quadratmeter großes Banner des EC Bergisch Land ziert seit Ende Mai die Umkleidekabine auf dem Parkplatz und vermittelt auf besondere Weise eine unmissverständliche Botschaft: „Wir gehören zu Solingen wie. . .“ heißt es darauf, ergänzt durch junge Eishockeyspieler, die in voller Montur vor vier markanten Punkten der Stadt posieren. Jonte Raab mit der Müngstener Brücke im Hintergrund, Leo Rotondi auf Schloss Burg, Lukas Klein am Balkhauser Kotten und Enrico Cerchione auf dem Vorplatz des Klingenmuseums.

Dahinter verbirgt sich eine weitere Aktion der „Pro Eissport Solingen“-Initiative und Michael Müller. Das Vorstandsmitglied des EC Bergisch Land kämpft mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln für den Erhalt der Eishalle und hat schon diverse Events organisiert. Im Januar 2020 das Retterspiel der Raptors gegen ein Allstar-/Talentteam der Düsseldorfer EG, zwei Monate später ein Trainingsbesuch der Legenden Erich Kühnhackl und Erich Weishaupt. Zuletzt machte Müller mit einem Plakat auf die prekäre Situation des Eissports in der Klingenstadt aufmerksam, auf dem verschiedenen Prominente ihre Unterstützung bekunden.

Nun also der Ausdruck der Zusammengehörigkeit. „Das wollte ich schon immer mal machen“, erzählt Müller. Ihm sei es „extrem wichtig“, die Bindung eines Vereins zur Stadt darzustellen. „Man muss sich zeigen“, findet der gebürtige Solinger und frühere Jugendfußballtrainer der Union.

Fotoshooting der jungen Eishockeyspieler an einem Vormittag – verdutzte Blicke inklusive

Für die Umsetzung fand er schnell die perfekten Mitstreiter. Neben den vier „Models“ boten Spielervater Thorsten Klein als Fotograf und sein Nachbar Christian Kraemer, der als Grafiker den technischen Part übernahm, ihre Hilfe an. An einem Samstagvormittag wurden die Bilder geschossen, wobei die Nachwuchsspieler des ECB manch einen verdutzen Blick von Spaziergängern abbekamen. Kurze Zeit später war das Banner auch schon fertig, das sich mehr als sehen lassen kann. „Ich finde es mega“, sagt Michael Müller.

Damit ist er wahrlich nicht allein. In den sozialen Netzwerken bekamen die Raptors jede Menge Zuspruch und ein extrem positives Feedback. „Von Timmendorf bis Füssen“ seien die Daumen nach oben geschossen, berichtet Müller. Vor allem zahlreiche Vereine meldeten sich und beglückwünschten ihn und seine Mitstreiter zu dieser Aktion.

Damit wollen es diese im Kampf um den Erhalt des Eissports in Solingen, den sie lange noch nicht aufgegeben haben, aber nicht belassen. Weitere Sportevents seien schon in Planung, wie Michael Müller verrät: „Zwei Top-Sachen haben wir schon in trockenen Tüchern. Da können sich die Eishockeyfans im Bergischen Land drauf freuen.“ Wenn, ja wenn es die Pandemieentwicklung zulässt.

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