American Football

Solingen Paladins bleiben bei Favorit Lübeck lange dran

Weil die Paladins in Lübeck personell arg gebeutelt antraten, musste Thilo Lindenberg seine Position wechseln. Der Tight End half erfolgreich in der Offensive-Line aus.
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Weil die Paladins in Lübeck personell arg gebeutelt antraten, musste Thilo Lindenberg seine Position wechseln. Der Tight End half erfolgreich in der Offensive-Line aus.

American Football: Zweitligist verpasst beim 25:35 (13:14) seinen zweiten Saisonsieg

Solingen. Als Außenseiter wären die Solingen Paladins ohnehin zu den Lübeck Cougars gefahren, schließlich hatten diese mit drei Siegen und einer Niederlage einen starken Auftakt in die Nordgruppe der 2. Bundesliga hingelegt. Doch kurz vor dem Spiel häuften sich noch weitere Hiobsbotschaften.

Neben Felix Losch fehlten zahlreiche weitere Footballer aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen. Alleine die Offensive-Line verzeichnete fünf Ausfälle, wobei auch Corona den Paladins das Leben schwer gemacht hatte. Trotzdem hielten Gäste in Lübeck lange mit und mussten sich erst kurz vor Schluss mit 25:35 (13:14) geschlagen geben.

0:7 lagen die Solinger schnell hinten, antworteten aber nahezu umgehend. Cole Williams fing den Pass von Jeremy Konzack zum 6:7. Da Etat-Kicker Yannic Schorn ebenfalls fehlte, war Justus Fürup für das Ausführen des Extra-Punktes zuständig. „Leider war die Vorarbeit, der Snap, nicht gut für ihn, so dass sein Schuss geblockt wurde“, berichtete Paladins-Pressesprecher Jens Merten.

Dennoch: Die Solinger waren nun am Drücker, hatten in Deveraux McCall einen unheimlich starken defensiven Spieler, der gleich zwei Mal den gegnerischen Quarterback mit einem Tackle erwischte. Im zweiten Durchgang besorgte Moses Harris mit einem Lauf über 20 Meter die Führung. Dem 12:7 ließ Fürup das 13:7 folgen.
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Nachdem Jakob Skolik einen Lübecker Pass abgefangen hatte, ergab sich sogar die Gelegenheit, zu erhöhen. „Leider ist daraus nichts geworden“, haderte Merten. Ein Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte heraus misslang, so dass Lübeck die Gunst der Stunde nutzte und per Touchdown erneut in Front ging (14:13).

Kurz vor der Halbzeitpause verhinderte die Solinger Defensive Schlimmeres, indem sie die Cougars nur wenige Meter vor der Endzone stoppte. Merten: „Das muss man sagen. Die Defense hat da einen sehr guten Job gemacht.“

Unglücklich war allerdings der Start in die zweite Hälfte. Konzack verlor den Ball, und Lübeck erhöhte. Moses Harris sorgte mit einem weiteren Lauf für das 19:21 – statt des Extra-Punktes versuchten die Paladins nun eine sogenannte Two-Point-Conversion. Sie schafften es aber nicht, das Spielgerät erneut in die Endzone zu bringen.

So blieb es dabei: Lübeck konnte von vorne spielen und zog beim 28:19 wieder davon. Harris antwortete nach einem spektakulären Konzack-Pass. Die Paladins benötigten nun einen defensiven Stopp, bekamen ihn aber nicht. Lübeck erzielte den entscheidenden Touchdown zum 35:25

„Wir sind leider an unseren limitierten Möglichkeiten gescheitert“, resümierte Merten und betonte, dass Trainer Michael Tiedge sehr stolz auf das Team sei.

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