Säbelfechten

Olympia: Hübers verpasst Bronze nur knapp

Richard Hübers erfüllte sich einen Kindheitstraum, verpasste eine Medaille aber knapp. Foto: DFB
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Richard Hübers erfüllte sich einen Kindheitstraum, verpasste eine Medaille aber knapp.

Solinger Säbelfechter wird Vierter

Von Fabian Herzog

Solingen. Auf diese Chance hatte Richard Hübers sein Leben lang hintrainiert. Als Teamkollege Matyas Szabo im Halbfinal-Gefecht der Olympischen Spiele gegen Korea verletzungsbedingt ausscheiden musste, schlug die Stunde des Solinger Säbelspezialisten. Er rückte in die Mannschaft und durfte seine Klasse auf der ganz großen Bühne unter Beweis stellen. Trotz starker Leistung verpassten Hübers und Co. durch ein 42:45 gegen den späteren Olympiasieger das Finale und anschließend durch eine 40:45-Niederlage gegen Ungarn auch die Bronze-Medaille.

Gegen Korea kam der 28-Jährige mitten im letzten Match bei einem 40:43-Rückstand auf die Planche und musste dann aber die entscheidenden Treffer hinnehmen. Im Duell mit den Ungarn lief es von Beginn an gegen die deutsche Mannschaft, die im Viertelfinale Russland mit 45:28 bezwungen hatte. Hübers verlor seine erste Auseinandersetzung gegen den ungarischen Superstar und dreimaligen Olympiasieger Aron Szilagyi mit 1:5, konnte sich dann aber steigern. Mit 2:5 unterlag er gegen Csanad Gemesi, mit 6:5 bezwang er Andras Szatmari – insgesamt sollte es aber nicht reichen.

In einer ersten Reaktion unmittelbar nach der Niederlage war Hübers zwischen Enttäuschung und Stolz hin- und hergerissen. „Der Sport ist leider manchmal brutal“, konstatierte der Solinger. „Ich denke, dass wir uns aber nichts vorwerfen müssen. Die Einstellung hat den ganzen Tag gestimmt, und wir haben in unserem letzten gemeinsamen Turnier noch mal alles reingehauen. Natürlich traurig, dass wir das große Ziel so knapp verpasst haben, aber einen vierten Platz bei den Olympischen Spielen sollte man trotzdem als Erfolg sehen.“

Hübers hat schon zu Jugendzeiten mit seinen Dormagener Mannschaftskollegen zusammen gefochten. „Ich bin sehr happy, dass wir so ein gutes Team sind. Obwohl ich zwei schlechte erste Matches gemacht habe, gab es keine Schuldzuweisungen oder Ähnliches. Die Jungs sind einfach super.“

Weiter auf Erfolgskurs ist Max Darj mit der schwedischen Handball-Nationalmannschaft. Beim 29:28 gegen Portugal steuerte das BHC-Ass in der Offensive zwei Treffer bei und hat nach dem dritten Sieg im dritten Spiel den Platz im Viertelfinale längst sicher. Nächster Vorrundengegner für Darj ist am Freitagmorgen Ägypten.

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