Tennis

Niederrheinliga-Duo braucht die Punkte

Sophia Gneuß gab beim Turnier des STC alles und will dies auch im Endspurt mit dem Team tun.Foto: Moritz Alex
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Sophia Gneuß gab beim Turnier des STC alles und will dies auch im Endspurt mit dem Team tun.Foto: Moritz Alex

TCO-Herren und STC-Damen haben Heimspiele

Von Jürgen König

Solingen. Der 5:4-Sieg beim vermeintlich größten Rivalen TC Bredeney III bedeutete für die Niederrheinliga-Herren des TC Ohligs 1914 angesichts der riesigen Neuner-Gruppe erst die Hälfte des zu absolvierenden Pensums, aber der Kurs ist klar: Regionalliga. Zum Durchschnaufen vor dem nächsten Gipfeltreffen beim wie die Solinger verlustpunktfreien Gladbacher HTC II (28. August, 13 Uhr) stellt sich an diesem Samstag das bislang stets unterlegene Schlusslicht MTV Kahlenberg vor. Los geht es an der Kiefernstraße um 13 Uhr. „Mit Gladbach haben wir zumindest einen noch sehr ernsthaften Rivalen“, sieht Manager Jochen Hierl sein Team trotz der Euphorie im Verein weit entfernt vom Feiermodus. Gegen die Mülheimer ist indes das nächste Erfolgserlebnis eingeplant – wie bislang immer soll dies das eingespielte Sextett bewerkstelligen. „Wir sind der Favorit, aber man darf sich nicht von der Bilanz Kahlenbergs mit den drei Niederlagen blenden lassen“, sagt Hierl zur kommenden Aufgabe, die man nicht im Vorbeigehen löse.

Hoffnung in Widdert nach Kraftakt von Gneuß

Ganz anders stellt sich die Ausgangsposition für den anderen Niederrheinligisten aus der Klingenstadt dar. Die Damen des Solinger TC 02 benötigen im Abstiegskampf aus den noch beiden ausstehenden Heimspielen möglichst zwei Erfolge, zunächst am Samstag ab 13 Uhr gegen den Netzballverein Velbert. Dieser trat zuletzt gegen den TC Rheinstadion nicht an und handelte sich somit eine 0:9-Packung ein. „Sie haben wohl keine Mannschaft zusammen bekommen. Wir gehen aber davon aus, dass sie bei uns antreten“, sagt Johanna Sophie Kern, ohne die Hintergründe für die Spielabsage zu kennen. Gegen Velbert glaubt Widderts Teamsprecherin an eine ähnliche eigene Aufstellung wie zuletzt – Corona erschwere die Einsätze der ausländischen Spielerinnen.

Eine Hoffnungsträgerin im Widderter Team ist Sophia Gneuß, die beim auf gute Resonanz gestoßenen STC-Cup erst im Finale von Michelle Roth (TC Ludwigshafen) gestoppt wurde. Beim Stande von 1:6 und 0:3 musste die 18-Jährige aufgeben. „Ich habe am selben Tag fast drei Stunden Halbfinale gespielt und wahrscheinlich einen leichten Hitzeschlag gehabt. Die eineinhalb Stunden danach haben nicht wirklich zum Regenerieren gereicht, um im Finale alles zu geben“, erklärte Gneuß. Auch im Endspiel war es bis zum 1:2 ein langer Kampf, ehe sich Schwindel einstellte und es im zweiten Satz nicht mehr ging. Jetzt ist Sophia Gneuß wieder fit und bereit für das Unternehmen Klassenerhalt.

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