Handball

Handball-Männer-Oberliga: Kristian Nippes hilft dem BHC aufs Pferd

Kristian Nippes war beim sechsten BHC-Sieg im sechsten Spiel in den entscheidenden Momenten auf der Höhe. Foto: Kurt Kosler
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Kristian Nippes war beim sechsten BHC-Sieg im sechsten Spiel in den entscheidenden Momenten auf der Höhe.

Aufderhöhe verliert in Oppum.

Von Lutz Clauberg

Solingen. Es ist angerichtet für das Top-Spiel am kommenden Freitag in Mönchengladbach: Der Bergische HC II hielt sich, wenn auch sehr mühevoll, in Haan schadlos.

Unitas Haan - Bergischer HC II 22:23 (8:9). Es roch lange danach, als könne der Außenseiter zumindest einen Zähler holen. Doch ein Spieler machte schließlich den Unterschied aus: Kristian Nippes. Der 33 Jahre alte ehemalige Bundesliga-Spieler hatte nach einer äußerst mäßigen Vorstellung offenbar den Reset-Knopf gedrückt und war in der Crunch-Time zur Stelle. Der Linkshänder markierte vier der letzten fünf BHC-Treffer. „Wir müssen das Spiel mit fünf, sechs Toren nach Hause bringen“, meinte Trainer Mirko Bernau.

Das gelang jedoch nicht, weil besonders Unitas-Keeper Christopher Seher überhaupt keine Lust darauf hatte. Er hielt famos. Vor allem gegen Tobias Schmitz. Der sonst so treffsichere Linksaußen vergab fünf Mal aus aussichtsreicher Position – zum Beispiel zwei Strafwürfe. Außerdem leistete sich der BHC eklatante Passfehler. Haan verteidigte stark, vorne sorgten Kevin Thomé (6 Tore) und Raphael Korbmacher (7) noch für die meisten Aktionen, nachdem Marcel Billen nach 20 Minuten verletzt ausgeschieden war. „Gefühlt war die Unitas 60 Minuten im Zeitspiel, dann fallen solche Tore“, meinte Bernau. „Denn an sich standen wir hinten gut.“ Im Angriff war Aaron Exner am stärksten.

BHC: Joest, Johann; Exner (5), Artmann (5, 1), Nippes (5, 2), Leppich (3), Austrup (3), Schmitz (1), Büscher (1), Berger, Santos

TV Oppum - TSV Aufderhöhe 27:21 (11:12). Spannend war es auch in Krefeld – allerdings nur bis zum 22:21 (54.). Danach machten die Oppumer den Sack zu. Aufderhöhe hatte sich nach dem 17:21-Rückstand (50.) schön herangekämpft. „Knackpunkt war aber, dass wir nach der Halbzeit direkt zwei Bälle in Überzahl weggeworfen haben“, meinte Heino Kirchhoff. „Wir sind dann immer Rückständen hinterher gelaufen und haben zu viele Fehler gemacht.“ Mit der Schiedsrichterleistung fühlte er sich auch nicht wohl. Insgesamt sei Oppum etwas besser, weil griffiger gewesen.

TSV: Diel; Pepke (5), Becker (5), Dörner (3), Felder (3, 2), Wiese (2), Isermann (1), Ickler (1), Dungs (1), Sikic, Hölzel

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