Handball

HSV will sich eine Woche Pause verdienen

Mit acht Paraden zeigte Senanur Gün in Waiblingen „nur“ eine solide Partie, doch die Torfrau war da, als es darauf ankam. Foto: Christian Beier
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Mit acht Paraden zeigte Senanur Gün in Waiblingen „nur“ eine solide Partie, doch die Torfrau war da, als es darauf ankam.

Zweitliga-Handballerinnen sind am Samstagabend zu Gast in Nürtingen.

Von Thomas Rademacher

Solingen. In der Nacht zum Donnerstag kamen die Handballerinnen des HSV Solingen-Gräfrath gut gelaunt aus Waiblingen zurück. Dort hatten sie den Tabellenführer der 2. Liga mit 36:35 besiegt. Zum Verschnaufen bleibt allerdings kaum Zeit, denn schon an diesem Samstag geht es erneut nach Baden-Württemberg. Um 19.30 Uhr tritt das Team von Trainerin Kerstin Reckenthäler im 40 Kilometer von Waiblingen entfernten Nürtingen an. Beim Tabellensechsten sollen die nächsten beiden Punkte her.

Nach dem Kraftakt am Mittwochabend, bei dem Reckenthäler über die kompletten 60 Minuten nahezu demselben Kader vertraut hat, ist die Trainerin am Donnerstag gar nicht in die Halle gegangen. „Weniger ist mehr – gerade, wenn man sich überlegt, was wir in Waiblingen geleistet haben“, sagt die Trainerin, die sich auch nach erfolgter Videoanalyse begeistert von ihrem Team zeigte. „Am Ende war es sicher auch eine Kraftfrage, aber wir waren die ganze Zeit über verschiedene Positionen gefährlich und nicht nur durch Vanessa Brandt. Wir haben es super ausgenutzt, dass sie immer die Abwehr auf sich zieht und dadurch Räume für andere entstehen.“ Und in den entscheidenden Situationen sei Torhüterin Senanur Gün zur Stelle gewesen. „So war es zum Glück auch im letzten Angriff.“

Zu gerne würde der HSV bei der TG Nürtingen an diese Leistung anknüpfen. Die Bedingungen sind fair, zumal auch die Gastgeberinnen unter der Woche aktiv waren und 22:32 bei den Kurpfalz Bären verloren. „Kerstin Foth hat aus gesundheitlichen Gründen gefehlt“, weiß Reckenthäler. Unsicher ist sie, ob die nach Brandt zweiterfolgreichste Torschützin der Liga (190 Treffer) am Samstag wieder zur Verfügung steht. „Wir stellen uns darauf ein.“

Grundsätzlich seien die Nürtingerinnen schwierig zu bespielen. „Sie stellen taktisch oft um“, sagt die Trainerin, die den 31:28-Hinspielerfolg als hartes Stück Arbeit erinnert. Reckenthäler hofft nun auf einen weiteren erfolgreichen Kraftakt vor einer verdienten Pause. Die nächste Partie steht erst am 30. April gegen Mainz an. Eine knappe Woche bekommt die Mannschaft daher frei.

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