Basketball

HSV Sharks feiern ihren ersten Erfolg

Greg Carter war mit 17 Punkten nicht nur erfolgreichster Korbjäger, er setzte als Regisseur auch seine Mitspieler in Szene. Foto: Kurt Kosler
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Greg Carter war mit 17 Punkten nicht nur erfolgreichster Korbjäger, er setzte als Regisseur auch seine Mitspieler in Szene.

Basketball: In der Oberliga-Vorrunde heißt es 87:58.

Von Thomas Rademacher

Solingen. Nach den ersten beiden Oberliga-Partien gegen die Topteams aus Mettmann und Oberhausen-Königshardt war Trainer Benjamin Heck kaum zufrieden mit seiner Mannschaft. Bei den Südwest Baskets Wuppertal II gelang den HSV Sharks nun aber der ersehnte erste Saisonsieg – und damit gleichzeitig der erste nach dem Wechsel der Basketball-Abteilung von der TSG Solingen zum HSV Solingen-Gräfrath. „Der Knoten ist jetzt geplatzt“, sagte Heck nach dem 87:58 (24:10, 22:17, 19:20, 22:11) in der Nachbarstadt.

Gleich in den ersten Minuten überrumpelten die Solinger den Kontrahenten. Greg Carter führte Regie, agierte dabei sehr mannschaftsdienlich, so dass der HSV oft den freien Spieler fand, um zum Korberfolg zu kommen. 12:0 führten die Gäste, als sie einen Schock verdauen mussten. Julian Brangs musste nach einem Zusammenstoß mit einer Knieverletzung vom Feld. Zunächst hatte es nicht gut ausgesehen, doch „er hat am späteren Abend noch leichte Entwarnung gegeben“, erläuterte Coach Heck. „Eine erste Untersuchung hat nichts Schlimmeres ergeben. Ich hoffe, er wird uns nicht zu lange fehlen.“

Nach der Unterbrechung erzielten zwar die Wuppertaler ihre ersten Punkte, doch die Sharks machten konzentriert weiter, kontrollierten gegen den jungen Gegner das Tempo und hatten die Oberhand bei den Rebounds. „Schlüssel zum Sieg war neben der guten Defensive die Tatsache, dass wir den Ball sehr gut bewegt haben. Egoistisch hat da niemand gespielt“, lobte Heck.

Carter hatte nicht nur viele Assists, sondern war mit 17 Punkten auch noch erfolgreichster Werfer. Eine große Steigerung gelang Moses Sullivan. „Das war eine ganz andere Körpersprache als vorige Woche“, sagte der Coach über den Basketballer, der es auf 16 Zähler brachte. Einen Dämpfer kassierte der HSV nur von der spielleitenden Stelle: Entgegen der vorherigen Annahme erreichen nur die ersten drei Teams nach der Vorrunde die Aufstiegsspiele. Heck: „Wir dürfen uns also nichts mehr erlauben.“

HSV: Carter (17), Sullivan (16), Memeti (12), Ambeskovic (9), Carranza Jones (8), Da Costa (6), Diallo (6), Funk (5), Tatara (4), Kühne (2), Wolgast (2), Brangs

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