WMTV hilft

Größe des Hilfsteams im Ittertal übersteigt die Erwartungen

Zunächst musste der verunreinigte Sand im Beachfeld abgetragen werden – keine leichte Aufgabe. Foto: WMTV
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Zunächst musste der verunreinigte Sand im Beachfeld abgetragen werden – keine leichte Aufgabe.

Nach dem Hochwasser: Aktion auf dem Freibadgelände im Ittertal

Solingen. Wer nach dem Unwetter vor rund zwei Wochen einen Blick auf das Ittertal geworfen hatte, dem musste es wie ein Wunder vorkommen, dass am vergangenen Wochenende dort wieder Beachhandball gespielt werden konnte. „Uns war klar, dass wir dem Freibad unsere Unterstützung anbieten wollten. Es sollte aber nicht planlos geschehen“, erklärte Daniel Konrad, warum es mit der Aufräumaktion etwas dauerte. Diese wurde dann aber zum Volltreffer. „Wir hatten auf 20 bis 30 Helferinnen und Helfer gehofft, am Ende waren es an die 100“, war auch der Pressesprecher des Wald-Merscheider TV, dem Gastgeber der beliebten Beach-Serie, schlichtweg begeistert.

Dabei waren es nicht nur Spielerinnen und Spieler aus seinem Verein, auch Haaner TV, TG Burg, VfL und Bergischer HC waren vertreten. Und die Hilfsbereitschaft ging über den Sport hinaus. „Mitglieder aus der Jungen Union und Familien aus der Nachbarschaft haben ebenfalls tatkräftig angepackt“, verteilte Konrad Lob, zumal einige zuvor schon an anderen Aktionen auf Solinger Stadtgebiet beteiligt gewesen waren.

Den Platz von der mit Erde und Schlamm verunreinigten obersten Sandschicht befreien, diese entsorgen, den Platz mit neuem Sand auffüllen – das war das Prozedere, bei dem rund 30 Tonnen Material, davon über 25 Tonnen neuer Sand, bewegt wurden. Ursache war nicht die Itter gewesen, sondern die Überschwemmung aus dem Hang heraus, die für einen „neuen Bach“ gesorgt hatte.

Auch auf dem Spielplatz legten die Helfer Hand an

Das Unterstützungsteam legte nicht nur beim Beachhandball-Platz, sondern auch auf dem benachbarten kleinen Spielplatz Hand an. Daniel Konrad: „Unser Dank geht an die Straßen- und Tiefbaufirma Hugo Monheimius, die uns für den Spielplatz zwölf Tonnen Sand gespendet hat.“

„Wir sind begeistert“, sagten Betriebsleiter Thomas Czeckay und Hartmut Lemmer, Vorsitzender des Fördervereins Ittertal, die natürlich darauf hoffen, zumindest kleinere Einnahmen kurzfristig wieder generieren zu können. Sukzessive wurden dann auch schon weitere Flächen hergestellt, so engagierten sich Volleys und Freunde des Beachvolleyballs auf diesen Plätzen. Die DLRG nahm sich derweil mit hohem Aufwand der Schwimmbecken an. Da passte die riesige Spende Kartoffelsalat für die vielen Leute an Spaten, Schaufel oder Harke nur zu gut ins Bild des harmonischen Miteinanders.

Schiwa packt an, sammelt und spendet

Ferner legte sich die Schiwa Tanzformation mächtig ins Zeug. „Mit viel Frauenpower gingen unsere Teams in Unterburg und in der Haasenmühle ans Werk“, war Geschäftsführerin und Trainerin Bettina Heuschkel gerührt vom Engagement ihrer Mädchen, aber insbesondere von der enormen Hilfsbereitschaft aller Solingerinnen und Solinger. Die Schiwas sorgten für das Rundumpaket, sammelten noch Sachspenden und überwiesen 1000 Euro an die Gerd-Kaimer-Bürgerstiftung für die Hochwasser-Hilfe.

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