Handball

Gräfratherinnen holen Talent und binden Fahnenbruck

Lucy Jörgens wechselt im Sommer zum HSV Gräfrath – vielleicht als frischgebackene Deutsche A-Jugend-Meisterin. Foto: HSV
+
Lucy Jörgens wechselt im Sommer zum HSV Gräfrath – vielleicht als frischgebackene Deutsche A-Jugend-Meisterin.

Handball: Dritter Zugang des Zweitligisten

Solingen. Mit großem Interesse verfolgen die Verantwortlichen des HSV Solingen-Gräfrath gerade das, was nach dem Ende der regulären Saison in den Relegationsspielen passiert. So könnte es durchaus sein, dass nach Frisch Auf Göppingen, den Kurpfalz Bären und dem 1. FSV Mainz 05 auch die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten den Gang in die 2. Handball-Bundesliga der Frauen antreten müssen. Im Hinspiel verloren diese etwas überraschend zu Hause mit 22:24 gegen Zweitligist Füchse Berlin und stehen damit am Mittwoch im Rückspiel unter Druck.

Als Aufsteiger kommen gesichert der ESV Regensburg und der MTV Heide dazu. Eventuell auch der TV Aldekerk, der es in der Relegation mit der SG Kirchhof zutun bekommt. Für Stefan Bögel, den Geschäftsführer der Zweitliga-Spielbetriebs-GmbH des HSV, steht fest: „Wir haben in der kommenden Saison eine deutlich schwerere Runde vor uns. Mit Regensburg und Heide kommen zwei sehr gute Mannschaften hoch.“

Trainerin setzt auf breiten Kader und das bewährte Torhütertrio

Auch Kerstin Reckenthäler ist sich bewusst, dass eine neuerliche Herausforderung auf sie und ihr Team wartet: „Für uns ist es wichtig, den Kader breit aufzustellen, um für die sehr lange Saison gewappnet zu sein.“ Die Trainerin ist deshalb froh, dass auch Lisa Fahnenbruck ihren Vertrag verlängert hat. Damit gehen die Gräfratherinnen mit dem bewährten Torhütertrio der zurückliegenden Saison auch in die nächste Spielzeit, nachdem zuvor Natascha Krückemeier und Sena Gün unterschrieben hatten.

Zudem sicherte sich der HSV einen weiteren Neuzugang. Nach Hannah Kamp (SG Kirchhof) und Nele Weyh (Thüringer HC) kommt mit Lucy Jörgens eine talentierte Handballerin aus der A-Jugend des TSV Bayer Leverkusen nach Gräfrath. Die Burscheiderin, die aus dem Nachwuchs der Bergischen Panther stammt und mit ihrer aktuellen Mannschaft am kommenden Wochenende im Final Four um die Deutsche Meisterschaft kämpft, passe genau in das Anforderungsprofil, erklärt Bögel: „Sie hatte auch Alternativen, aber unser Konzept, unsere Trainerin und die Mannschaft hat sie bewogen, sich der Herausforderung bei uns zu stellen.“

Abgeschlossen ist die Personalplanung der Solingerinnen damit aber noch nicht. Auch nicht durch die nun feststehende Ausleihe von Alina Bohnen zum österreichischen Erstligisten WAT Atzgersdorf. So würde der Markt nach der Verletzung von Melina Fabisch noch einmal neu sondiert werden. Stefan Bögel: „Damit wir uns im Rückraum neu aufstellen können.“

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Mit Trotz und Optimismus in die neue Saison
Mit Trotz und Optimismus in die neue Saison
Mit Trotz und Optimismus in die neue Saison
Zeitplan im Kreispokal gerät arg ins Wanken
Zeitplan im Kreispokal gerät arg ins Wanken
Zeitplan im Kreispokal gerät arg ins Wanken
Solinger erstrahlen im olympischen Glanz
Solinger erstrahlen im olympischen Glanz
Solinger erstrahlen im olympischen Glanz
Unding: Amateur- und Jugendsportler vor nächster Pause
Unding: Amateur- und Jugendsportler vor nächster Pause
Unding: Amateur- und Jugendsportler vor nächster Pause

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare