Fußball

Unglückliches TSV-Intermezzo soll Ausnahme bleiben

Auch ein selbst ins Leben gerufenes Trainerbüro gehört für Hannes Diekamp zu den Top-Bedingungen bei Bergfried Leverkusen. Foto: HD
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Auch ein selbst ins Leben gerufenes Trainerbüro gehört für Hannes Diekamp zu den Top-Bedingungen bei Bergfried Leverkusen.

Fußballtrainer Hannes Diekamp fühlt sich bei Bergfried Leverkusen extrem wohl.

Solingen. Beim TSV Solingen wurde Hannes Diekamp in seiner Zeit von August bis Dezember 2019 nicht wirklich glücklich. Was keinesfalls – wie auch die Verantwortlichen an der Höher Heide betonen – an dessen Fähigkeiten als Coach, sondern vielmehr an der damaligen Konstellation mit dem spielenden Nils Esslinger und weiteren Co-Trainern an der Seitenlinie lag. Zu viele Köche und so. Mittlerweile ist der 33-Jährige wieder vollkommen happy. Zur mittlerweile auch im Verband Mittelrhein abgebrochenen Saison hat er den Trainerposten beim SV Bergfried Leverkusen übernommen. Eine Entscheidung, die er in keiner Sekunde bereute. „Es macht mir riesigen Spaß dort“, berichtet der 33-Jährige.

Nach Stationen bei den Bezirksligisten Dabringhauser TV und eben TSV war sich der in Aachen geborene Dabringhausener zunächst nicht sicher gewesen, ob er seine eigenen Ansprüche und Ambitionen – „Ich kann einfach nicht weniger als 100 Prozent geben“ – bei einem A-Kreisligisten, der zuvor als Zehnter und Sechster abgeschlossen hatte, in die Tat würde umsetzen können. Aber diese Zweifel erwiesen sich schnell als vollkommen unbegründet. „Bergfried ist ein Dorf-Club mit einer super Infrastruktur“, verdeutlicht Diekamp und begeistert sich an seiner extrem jungen Mannschaft: „Alle ziehen überragend gut mit.“

Fußball: Qualität am Mittelrhein spiegelt sich in der Vorbereitung wider

Das Ziel, in dieser Saison oben mitzuspielen, darf nach den absolvierten sieben Partien durchaus als erreicht bezeichnet werden. Sechs Mal gingen Diekamp und Co. als Sieger vom Platz, nur das Leverkusener Derby zum Start in Hitdorf ging mit 1:2 verloren. „Der Mittelrhein war für mich ja komplettes Neuland“, sagt der Trainer, der das Niveau als „ein ganz anderes“ umschreibt.

Dass es dort vier Kreisligen D, drei Kreisligen C und zwei Kreisligen B gibt, spiegele sich in der Qualität der A-Kreisligisten wider. Die Ergebnisse der Vorbereitung belegten dies: Da schlug Bergfried unter anderem die Bezirksligisten SSV Dhünn (4:0) und Dabringhausen (10:4) oder FC Leverkusen (3:0). Und: Bei Landesligist SV 09/35 Wermelskirchen verlor man nur mit 1:2.

Langfristig will Diekamp mit den Leverkusenern auch aufsteigen. „Das ist mein Projekt, mit dem ich noch nicht fertig bin“, sagt er. Der Trainerposten hat es dem B-Lizenz-Inhaber, der derzeit am Berufskolleg an der Stuttgarter Straße in Remscheid als Vertretungslehrer arbeitet und ab Mai sein Referendariat beginnt, angetan. Das ist ihm anzumerken. Daran hat auch das eher unglückliche Intermezzo beim TSV Solingen nichts geändert.

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