Reiten

Das Team am Jagenberg geht auf die Zielgerade

Bis zum Start müssen Katja Herrguth (l.) und Claudia Holzknecht noch Hindernisse aus dem Weg räumen, aber es läuft gut. Foto: Christian Beier
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Bis zum Start müssen Katja Herrguth (l.) und Claudia Holzknecht noch Hindernisse aus dem Weg räumen, aber es läuft gut.

Vom 19. bis 22. August findet an der Burger Landstraße ein großes Reitsport-Festival statt.

Von Jutta Schreiber-Lenz

Solingen. Katja Herrguth und ihre rund zehn Mitstreiter im Organisationsteam arbeiten in diesen Tagen auf Hochtouren. Ein Punkt nach dem anderen wird auf der umfangreichen To-do- Liste abgehakt, schließlich rückt die lange geplante Veranstaltung auf Gut Jagenberg immer näher: zum Beispiel Verkehrskadetten für die Park-Regelung auf dem gegenüberliegenden Feld organisieren, Absperrungsbänder besorgen, das Wegeleitsystem noch mal durchdenken und die verschiedenen, ausgearbeiteten Hygiene-Konzepte für jedwede Inzidenz-Stufe, die solche Veranstaltungen erlaubt, aus der Schublade holen und bereithalten. „Wir sind gut vorbereitet und können entsprechend flexibel reagieren“, sagt Herrguth. Klar sei aber, dass lediglich genesene, frisch getestete oder durchgeimpfte Protagonisten und Gäste dabei sein könnten.

Ab dem 19. August werden sich vier Tage lang erst Dressur-, dann Spring-Reiter, Betreuer, Helfer, Pferde und natürlich Publikum auf der großflächigen adretten Anlage an der Burger Landstraße tummeln. Schon für 2020 war dieses bunte Sport-Ereignis geplant gewesen, um den Hof, der nach seinem langen Dornröschenschlaf längst wieder aufgewacht ist, in der Reiter-Szene und der Solinger Öffentlichkeit „zurückzumelden“. Die Pandemie zwang zu einer Verschiebung.

Früher Start und späte Höhepunkte

Seit 2016 im Besitz von Familie Holzknecht, ist wieder Leben, Flair und pulsierender Sportgeist auf der Anlage zu finden. „Das alles möchten wir nun endlich mit offenen Toren und Türen präsentieren und laden alle Pferdesport-Interessierten aus Solingen und Umgebung ein, uns zu besuchen“, hofft Herrguth wie alle im Orga-Team auf „zumindest trockenes“ Wetter. Auch wenn die Zuschauer-Tribüne durch ein Zeltdach geschützt und der Turnier-Platz so konzipiert sei, dass sich keine Staunässe bilden könne.

Sowohl sportlich wird bei freiem Eintritt Niveauvolles geboten als auch beim „Drumherum“ mit vielfältigem Catering oder Ponyreiten. In der Dressur starten am Donnerstag und Freitag ab 8 Uhr beziehungsweise 7 Uhr morgens bereits die Wettkämpfe von der E- Klasse aufsteigend. Selbstverständlich, dass die Eigengewächse aus Jagenberg, mit Aushängeschild Paulina Holzknecht an der Spitze, mit dabei sein werden. Abends lockt dann eine Flutlicht-Veranstaltung, die das Können von Pferd und Reitern buchstäblich in besonderes Licht tauchen soll. Samstag und Sonntag sind die Springreiter dran, die mit den Klassen A bis S ihre Leistungen zeigen werden.

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