Beachhandball

Beachhandball leidet, soll aber zur großen Nummer werden

Beachhandball im Ittertal mit Schiedsrichter Daniel Konrad – Corona und das Hochwasser sorgten für Einschränkungen. Foto: Christian Beier
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Beachhandball im Ittertal mit Schiedsrichter Daniel Konrad – Corona und das Hochwasser sorgten für Einschränkungen.

Cup und Serie beim Wald-Merscheider TV.

Solingen. Der Wald-Merscheider TV hatte in diesem Sommer Großes vor, wurde vom Mix aus Corona-Auflagen und Hochwasser allerdings vor enorme Herausforderungen gestellt. So ließ sich der fürs kommende Wochenende geplante 7. Ittertal-Beachcup nicht in die Tat umsetzen. „Wir haben dies in der Turnierleitung kontrovers diskutiert, letztlich sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die Schutzverordnung einfach zu viele Unklarheiten existieren lässt“, fasste Daniel Konrad, selbst Handballer und zugleich für die Medienarbeit beim Gesamtverein zuständig, die Meinungsfindung zusammen. Insbesondere die Interpretationsmöglichkeiten bei der Trennung von Sportlern und Zuschauern unter Einbeziehung der örtlichen Gegebenheiten hätten für Unsicherheit gesorgt. Die war im Vorjahr nicht gegeben, da man sich seinerzeit mit Ergänzungen an das Konzept des geöffneten Freibades Ittertal anlehnen konnte.

Auch das Finale der neu eingeführten Bergischen Beach-Serie wurde nicht wie geplant durchgeführt, hier war aber in erster Linie der zeitliche Verzug aufgrund der Hochwasser-Zwangspause der Grund. „Wir haben zwei Drittel der rund 50 geplanten Spiele durchführen können, das ist ein Erfolg“, freute sich Konrad mit seinen Kollegen vom Organisationsteam über tollen Sport im Sand. 14 Herren- und acht Damen-Teams sorgten bei der Premiere für eine starke Resonanz. „Die gelungene Aktion hat Lust auf mehr in 2022 gemacht“, verspricht Daniel Konrad eine Neuauflage, dann sogar mit Einbindung der Jugend. Und auch Handballverband Niederrhein und Bergischer Kreis sollen mit im Boot sein, um der wachsenden Bedeutung des Beachhandballs gerecht zu werden.

WMTV und BHC vereinbaren Kooperation

„Junge Mädchen nachhaltig für den Handballsport zu begeistern, um im Breitensport an Masse und im Leistungssport an Klasse zu gewinnen.“ Das ist die Überschrift zur Kooperation von WMTV und Bergischer HC im weiblichen Jugendbereich. Die beiden Vereine wollen zusätzliche Synergien nutzen, bereits jetzt verfügt der BHC über ein Projekt mit 21 Solinger Grundschulen und Kindergärten. Dessen Sportlicher Leiter Max Ramota und WMTV-Abteilungschef Sascha Kuhlmann sehen vielen gemeinsamen Einheiten zur Ausbildung und Förderung mit Zuversicht entgegen.

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