Faustball

Aufstiegsrunde: OTV-Faustballerinnen blicken nach oben

Lina Hasenjäger, wie Schwester Jana und Katja Hofmann vor einem Jahr aus Leverkusen gekommen, nimmt mit dem OTV den Aufstieg ins Visier. Foto: AB
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Lina Hasenjäger, wie Schwester Jana und Katja Hofmann vor einem Jahr aus Leverkusen gekommen, nimmt mit dem OTV den Aufstieg ins Visier.

Auf der heimischen Anlage in Wuppertal geht´s am Wochenende um die Erstliga-Rückkehr.

Solingen. Die bisherige Saison glich eher einem Spaziergang als einer Herausforderung. Das dürfte sich am Wochenende aber schlagartig ändern, wenn die Zweitliga-Faustballerinnen des Ohligser TV auf der heimischen Freiluft-Anlage in Wuppertal (Homannstraße 33b) die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga ausrichten. Am Samstag (ab 13 Uhr) und Sonntag (10 Uhr) haben sie vier Mannschaften zu Gast, mit denen sie für den Sommer 2022 um zwei Plätze im Oberhaus kämpfen werden.

An der Zielsetzung hatten die Ohligserinnen schon vor dieser wegen Corona verkürzten Saison kaum einen Zweifel gelassen. Nach dem Abstieg 2019 und der ausgefallenen 2020er-Spielzeit sollte es mindestens gelingen, oben mitzuspielen. Wobei sich das schnell als ziemliche Tiefstapelei herausstellte, ließ die Mannschaft um Kaja Hutz doch der gesamten Zweitliga-Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Die sieben Partien der regulären Saison gewann der OTV ohne große Mühe und gab dabei nur einen Satz ab.

„Jetzt werden wir mehr gefordert“, ist sich die Kapitänin des Ausrichters sicher, ohne bis ins Detail einschätzen zu können, auf welchem Leistungsniveau sich die Kontrahentinnen bewegen. Fakt ist: Mit dem SV Düdenbüttel gehört der Bundesliga-Vorletzte zum Teilnehmerfeld, der nur eines von acht Duellen der Nordstaffel für sich hatte entscheiden können. Gar nur zwei Sätze hatte Schlusslicht Bayer 04 Leverkusen gewonnen, das anschließend auf die Aufstiegsrunde verzichtete. Ein weiteres Indiz dafür, dass faustballerisch die Lichter am Rhein auszugehen drohen.

Ziel Erste Liga: Faustballerinnen des OTV legen im Training Zusatzschichten ein

Das damit auf fünf Mannschaften reduzierte Feld der Aufstiegsrunde komplettieren die Zweitligisten Lemwerder TV als Dritter der Nordstaffel (Zweiter wurde der TK Hannover II, der als Zweitvertretung nicht aufsteigen darf) sowie der Ost-Meister MTV Wangersen und der Viertplatzierte MTV Hammah, der vom Verzicht/Verbot der vor ihm platzierten Teams profitierte.

Wie ernst es den Ohligserinnen mit der Erstliga-Rückkehr ist, haben die vergangenen Tagen gezeigt. Da legten Hutz, Jana Hasenjäger, Verena Heidelberg, Jacqueline Börste, Katja Hofmann, Lina Hasenjäger, Lina Steinhaus, Annika Schröder und Katharina Gnädig neben dem normalen Training Zusatzschichten ein, um auf den Punkt topfit zu sein. „Einige haben sogar ihren Urlaub verschoben“, freut sich Hutz darauf, mit einem kompletten Kader an den Start gehen zu können.

U14 bei der Norddeutschen Meisterschaft in Wangersen

Ihrem (vorläufigen) Saisonhöhepunkt fiebert auch die weibliche U14 des OTV entgegen. Diese ist am Samstag ab 12 Uhr bei der Norddeutschen Meisterschaft in Wangersen gefordert und wird alles dran setzen, die starken Auftritte auf der Rheinlandebene mit der Quali für die DM zu krönen. Qualifiziert war auch die weibliche U18 der Ohligserinnen. Da diese jedoch zeitgleich spielen würde und nahezu komplett aus U14-Spielerinnen besteht, musste man sich für eine Teilnahme entscheiden.

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