Fußball-Kreisliga

Solida wechselt vom VfB zum Aufstiegskandidaten

Ivan Solida wechselt in den Aufstiegskampf. Foto: Moritz Alex
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Ivan Solida wechselt in den Aufstiegskampf.

BV Gräfrath verpflichtet nach

Von Timo Lemmer

Solingen. Flockertsholz statt Bavert: Ivan Solida hat eine neue sportliche Heimat gefunden. Den 30-jährigen Offensiv-Akteur zieht es von Landesligist VfB Solingen zum BV Gräfrath, heißer Aufstiegsanwärter in der Kreisliga A. „Mir war jetzt wichtig, dass ich zu einem Team gehe, mit dem wir erfolgreichen und schönen Fußball spielen“, sagt Solida, dessen Handy nach der VfB-Abschiedsankündigung nicht lange still geblieben war. „Als der BVG anrief, war schnell alles klar. Ich kenne dort viele Jungs, und es ist klar, dass Gräfrath aufsteigen will.“

Nach einigen tollen Jahren am Bavert ziehe er nun mit anderen Ambitionen weiter, sagt Solida. „Insgesamt habe ich jetzt viele Jahre gegen den Abstieg gespielt, und den haben wir auch immer vermieden. Aber jetzt reizen mich mal andere Ziele.“ Mit Solida gewinnen die Gräfrather einen weiteren Offensivspieler, der spiel- und abschlussstark ist. Eine Nachverpflichtung war am Flockertsholz nicht unbedingt geplant – aber eben doch gerne gesehen. Nicht zuletzt, weil der spielende Co-Trainer Sandro Avanzato aus beruflichen Gründen während der Pandemie vorerst pausieren will. Fünf Siege und ein Remis zieren zur Unterbrechung die Gräfrather Bilanz. Letztlich soll gegen die Top-Konkurrenten Tuspo Richrath sowie GSV Langenfeld und HSV Langenfeld 2 der Aufstieg realisiert werden.

„Wir sind fest überzeugt, dass uns Ivan in den letzten, anstehenden Spielen helfen wird, aber natürlich auch schon im Hinblick auf die kommende Saison“, kommentiert Marcel Lauenroth, Vorstandsmitglied und Spieler der Ersten. Die hält sich aktuell individuell fit. In Gräfrath rechnet man nicht damit, vor April wieder auf den Platz zu dürfen. „Wir müssen die Motivation hochhalten, was ohne einen zeitlichen Rahmen schwierig ist. Aber es bleibt uns auch nichts anderes übrig.“ Danach hoffen Lauenroth & Co., dass die Kreisliga die einfache Runde mit 19 Spieltagen schafft: „Von mir aus können wir beispielsweise auch bis zum 31. Juli verlängern und die Sommerpause verkürzen. Umso mehr Spiele gemacht werden, desto gerechter ist das Ergebnis am Ende der Saison.“

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