Wasserball

SGW-Nachwuchs verpasst seinen Lucky Punch

Julian Pantke gehört zu den torgefährlichsten Spielern der U12 – auch er durfte mit seiner Leistung zufrieden sein.
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Julian Pantke gehört zu den torgefährlichsten Spielern der U12 – auch er durfte mit seiner Leistung zufrieden sein.

Die U12 begnügt sich in der Endrunde um den Deutschen Pokal mit Rang fünf.

Die U12 der SGW Solingen/Wuppertal gehört zu den stärksten Mannschaften in Deutschland. Das bewies das Team von Trainer Boris Hennig auch beim Finalturnier um den Deutschen Pokal – der in dieser Altersklasse größte erreichbare Titel. Doch gleich in der ersten Runde mussten die Nachwuchswasserballer gegen die White Sharks Hannover und damit einen der stärksten Kontrahenten antreten. „Ich hatte die Hoffnung auf einen Lucky Punch, doch den haben wir leider nicht geschafft“, sagte Hennig angesichts der 1:5-Niederlage. Immerhin sprang bei der Veranstaltung im Schwimmleistungszentrum Wuppertal zum Schluss noch der fünfte Platz heraus.

Gegen die in den Vorrunden extrem souveränen Hannoveraner hielt die bergische Startgemeinschaft in der ersten Halbzeit ein 0:0. „Das ist im Wasserball schon sehr ungewöhnlich“, meinte der Coach. „Leider haben die Kids viele Chancen liegen gelassen. Das hat sich in der zweiten Hälfte gerächt.“ Die Gäste gingen 3:0 in Führung und erhöhten im Schlussviertel sogar auf 5:0. Savelij Busch verschönerte das Ergebnis aus SGW-Sicht noch auf 1:5 durch den Ehrentreffer zwei Minuten vor Schluss.

Während Hannover damit um die ersten vier Plätze spielte, ging es für die Bergischen nur noch um die Ränge fünf bis acht. In den beiden folgenden Partien überzeugte die Truppe aber auf ganzer Linie. Gegen den SV Krefeld 72 gelang ein völlig ungefährdeter 22:4-Erfolg mit jeweils vier Toren von Erik Hennig, Julian Pantke, Alessandro Ströker und Jaroslav Busch. Die weiteren Treffer markierten Jonah Nakaten (3), Tim Müller, Sofia Dimanshteyn und Savelij Busch. Das abschließende Duell um den fünften Platz gewann die SGW gegen den SWV Tur Dresden mit 7:5. Hennig erzielte erneut vier Tore, Jaroslav Busch traf doppelt und Ströker ein Mal.

Insgesamt zeigte sich Boris Hennig sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Das lag auch an der Tatsache, dass im Finale der Post SV Nürnberg auf Hannover traf und sich mit 10:3 den Titel sicherte. „Wir haben damit in der Vor- und Endrunde nur gegen die beiden besten Mannschaften Deutschlands verloren. Daher ist die Platzierung ein riesiger Erfolg für uns alle“, sagte der Coach, der auch das Organisationsteam lobte: „Die Großveranstaltung ist hervorragend gelungen.“ Das betonte auch Wuppertals Bürgermeisterin Dagmar Liste-Frinker (Die Grünen), die die Siegerehrung vornahm.

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