Schach

SG wittert gegen Leipzig eine Chance

Yaroslava Sereda gehört zum Aufstiegsteam der vorigen Saison, das dafür mit dem Jugendsport-Teampreis geehrt wurde.
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Yaroslava Sereda gehört zum Aufstiegsteam der vorigen Saison, das dafür mit dem Jugendsport-Teampreis geehrt wurde.

Schach-Bundesliga: Das Frauenteam ist am Wochenende doppelt gefordert.

Von Thomas Rademacher

Der Start in die Schach-Bundesliga der Frauen ist für die SG Solingen gut verlaufen. Der Aufsteiger verlor zwar klar gegen Meisterschaftsanwärter SK Schwäbisch Hall, schlug aber den FC Bayern München mit 4:2 und sicherte sich damit die ersten beiden Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Dasselbe soll auch an diesem Wochenende in Rodewisch gelingen. Am Samstag (14 Uhr) treten die Solingerinnen in einem Duell auf Augenhöhe gegen den SV Weißblau Allianz Leipzig an, am Sonntag (9 Uhr) sind sie hingegen gegen die Gastgeberinnen klare Außenseiter.

Überraschend stark schlugen sich auch die Leipzigerinnen zum Auftakt. Drei von vier möglichen Punkten holte sich die Mannschaft, die in der vorigen Saison erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt geschafft hatte. „Ich erwarte ein sehr ausgeglichenes Duell“, sagt SG-Vorsitzender Oliver Kniest, der beim Gegner vor allem die beiden polnischen Nationalspielerinnen Karina Cyfka und Klaudia Kulon hervorhebt.

Die SG wird ebenfalls ordentlich besetzt antreten, muss aber erneut auf Luisa Basyhlina verzichten, die an einem großen Turnier am Tegernsee teilnimmt. Kniest verrät, dass Yaroslava Sereda auf jeden Fall ans Brett gehen wird, lässt sich ansonsten aber nicht in die Karten schauen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass auch einige der vor der Saison hinzugestoßenen Verstärkungen – wie Inna Gaponenko, Tatiana Kononenko oder Annmarie Mütsch – antreten werden.

Selbst in bester Formation dürfte es am Sonntag allerdings schwierig werden. Die Rodewischer Schachmiezen sind seit 1993 auf höchstem nationalen Level etabliert. Kniest bleibt bescheiden: „Hier müsste schon alles optimal laufen, um für eine Überraschung sorgen zu können.“

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