Schach

SG Solingen ist künftig bei den Frauen und Männern erstklassig

Große Freude nach dem zweiten Aufstieg in Folge herrschte beim Frauenteam der SG Solingen mit (v.l.) Mannschaftsführer Rafael Müdder, Yaroslava Sereda, Rebecca Browning, Luisa Bashylina, Melanie Müdder und Sarah Fetahovic.
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Große Freude nach dem zweiten Aufstieg in Folge herrschte beim Frauenteam der SG Solingen mit (v.l.) Mannschaftsführer Rafael Müdder, Yaroslava Sereda, Rebecca Browning, Luisa Bashylina, Melanie Müdder und Sarah Fetahovic.

Während das Bundesliga-Team in München ungeschlagen bleibt, feiern die Frauen den Aufstieg ins höchste Level.

Solingen. Die Schachgesellschaft Solingen bleibt in der Bundesliga ohne Niederlage. In München besiegten die Klingenstädter zunächst den Münchner SC mit 5,5:2,5 und erkämpften danach ein 4:4 gegen den FC Bayern.

Die SG-Frauen hingegen kassierten beim 2,5:3,5 gegen den Hamburger SK II zwar ihre erste Zweitliga-Niederlage, ließen sich von ihrem großen Ziel, dem zweiten Aufstieg in Serie, aber trotzdem nicht abbringen. Nach dem 5:1 über den Delmenhorster SK steht fest: Die Schachgesellschaft ist in der kommenden Saison gleich mit zwei Teams erstklassig.
Dazu der Kommentar von ST-Redakteur Thomas Rademacher.

15 Jahre war das Durchschnittsalter der Mannschaft, die gegen den Hamburger SK II die Weichen Richtung Bundesliga stellen wollte. Das Vorhaben misslang.

Eva Rudolph schaffte gegen Hamburg den einzigen SG-Sieg. Tags darauf fehlte sie – und alle Mannschaftskameradinnen gewannen.

Die abstiegsbedrohten Hanseatinnen brachten den Solingerinnen beim 3,5:2,5 ihre erste Saisonniederlage bei. Nur Eva Rudolph siegte für die SG. „Yaroslava Sereda versuchte über 100 Züge lang, die Festung ihrer Gegnerin zu knacken, musste sich aber doch mit einem Remis zufrieden geben“, sagte SG-Vorsitzender Oliver Kniest.
Hier geht´s zur Übersicht des Solinger Lokalsports.

Um doch noch den Aufstieg zu schaffen, musste das Team nun unbedingt deutlich Delmenhorst schlagen – und das, obwohl eine Partie sogar kampflos verloren ging, weil Rudolph nicht mehr verfügbar war. Tatsächlich: Die SG siegte durch Luisa Bashylina, Melanie Müdder, Rebecca Browning, Yaroslava Sereda und Sarah Fetahovic, gewann damit 5:1 und feierte als Meister der 2. Liga den zweiten Aufstieg hintereinander.

Gegen den FC Bayern muss die SG Solingen lange zittern

Die Saison der SG-Männer hat gerade erst angefangen. Aber auch sie setzten ihre gute Serie in der Bundesliga fort, obwohl sie im ersten Wettkampf gegen den Münchner SC improvisieren mussten. Topspieler Markus Ragger wurde positiv auf Corona getestet, so dass Florian Handke kurzerhand ins Auto sprang und erst kurz vor Beginn seiner Partie in München eintraf.

„Offenbar setzte dies die richtige Portion Adrenalin frei“, freute sich Kniest. Der 40-Jährige stellte seinen Gegner mit den schwarzen Figuren matt. Bemerkenswert: Dasselbe Kunststück gelang auch Jorden van Foreest, Loek van Wely und Bundesliga-Debütant Jonas Roseneck, obwohl im Schach eigentlich die weißen Steine einen kleinen Vorteil haben. Drei weitere Remisen brachten den 5,5:2,5-Erfolg.

Gegen den FC Bayern hatten die Solinger größere Probleme. Roseneck verlor, auf einen Sieg wartete das Team lange. Es folgte Remis auf Remis, bis Erwin L’Ami die SG am dritten Brett doch noch erlöste, obwohl auch seine Partie nicht auf Sieg stand. Mit dem Erfolg rettete der Niederländer das 4:4.

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