Schach

SG muss sich mit Platz vier begnügen

Jörg Wegerle musste sich gegen den ehemaligen Vizeweltmeister Alexej Shirow geschlagen geben.
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Jörg Wegerle musste sich gegen den ehemaligen Vizeweltmeister Alexej Shirow geschlagen geben.

Schach: Beim Final-Four des Deutschen Pokals verlieren die Solinger doppelt.

Von Thomas Rademacher

Eine denkbar schlechte Auslosung erwischte die Schachgesellschaft Solingen beim Final-Four des Deutschen Pokals. Traditionell erst eine Viertelstunde vor Beginn wird gezogen, und die Klingenstädter erwischten mit der gastgebenden OSG Baden-Baden nicht nur den dicksten Brocken, sondern auch noch die taktisch ungünstigere Weiß-Schwarz-Konstellation. „Von sechs möglichen Paarungen war dies die schwierigste“, fand SG-Vorsitzender Oliver Kniest und war daher letztlich auch nicht überrascht, dass seine Mannschaft im Halbfinale mit 1:3 unterlag. Im Wettkampf um Bronze mussten sich die Solinger auch noch knapp mit 1,5:2,5 den SF Deizisau geschlagen geben.

Gegen Baden-Baden gerieten die Solinger schnell ins Hintertreffen. Jörg Wegerle verlor am vierten Brett gegen den früheren Vizeweltmeister Alexej Shirow, so dass es den Gastgebern an den vorderen Positionen genügte, die Partien Richtung Remis zu kontrollieren. So holte Markus Ragger einen halben Punkt gegen Michael Adams. Die SG erhöhte nun am Spitzenbrett den Druck durch Max Warmerdam. Das Risiko zahlte sich allerdings nicht aus, der Niederländer wurde ausgekontert und kassierte gegen den ehemaligen SG-Spieler Rustam Kasimdzhanov eine Niederlage. Der Wettkampf war damit entschieden, das Remis von Loek van Wely verbesserte das Gesamtresultat noch auf 1:3.

Im zweiten Halbfinale zwischen Deizisau und dem SK Kirchweyhe ging es eng zu. Im Stechen setzte sich der Außenseiter durch, so dass es die Solinger im Match um Bronze mit Deizisau zu tun bekamen. Dort hielten Ragger, Warmerdam und Wegerle das Remis, während sich van Wely mit dem deutschen Nationalspieler Dimitry Kollars ein Duell mit offenem Visier lieferte. Beide spielten aggressiv auf Sieg, Kollars behielt die Oberhand und sicherte so Rang drei für sein Team, während die SG als Vierter nach Hause fahren musste. Den Titel und damit nach der Meisterschaft das Double gewann die OSG Baden-Baden.

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