Schach

SG holt ein weiteres Pünktchen im Kampf um den Klassenerhalt

Annmarie Mütsch schaffte gegen Leipzig den einzigen Sieg und sicherte damit das Remis für die Schachgesellschaft.
+
Annmarie Mütsch schaffte gegen Leipzig den einzigen Sieg und sicherte damit das Remis für die Schachgesellschaft.

Schach-Bundesliga: Solingerinnen erkämpften ein 3:3 gegen Leipzig, kommen gegen Rodewisch aber nicht über ein 2,5:3,5 hinaus.

Von Thomas Rademacher

Die Schachgesellschaft Solingen hat einen weiteren Punkt im Kampf um den Klassenerhalt in der Frauen-Bundesliga gesammelt. Im Wettkampf gegen den ebenfalls eher unten erwarteten SV Weißblau Allianz Leipzig erkämpften sich die Klingenstädterinnen ein 3:3. Gegen die favorisierten Rodewischer Schachmiezen setzte es allerdings eine knappe 2,5:3,5-Niederlage.

Im Duell mit den Leipzigerinnen war Annmarie Mütsch die entscheidende SG-Spielerin. Sie übernahm mit den schwarzen Steinen früh die Initiative und erarbeitete sich leichte Vorteile am zweiten Brett gegen Barbara Jaracz. Die Polin wehrte sich zwar nach Kräften, konnte die Niederlage und den ersten SG-Punkt aber nicht verhindern. Dieser stellte sich als besonders wichtig heraus. Denn Spitzenspielerin Inna Gaponenko sowie Melanie Müdder spielten jeweils remis, und Tatiana Kononenko geriet kurz vor der Zeitnotphase genauso in die Defensive wie Anna Zozulia. Es drohten zwei Niederlagen.

Am unteren Brett beging Yaroslava Sereda unter zeitlichem Druck, einen Zug durchführen zu müssen, einen fatalen Fehler, der den Verlust eines Turmes zur Folge hatte. Weil damit jedwede Chance auf eine Punktteilung dahin war, wurde der Druck für Kononenko und Zozulia nun groß. Beim Stand von 2:2 benötigten beide aus leicht schlechteren Stellungen jeweils ein Remis. „Zum Glück ist es ihnen gelungen, sich zu stabilisieren, so dass wir nach fünf Stunden den 3:3-Endstand erreicht hatten“, sagte SG-Vorsitzender Oliver Kniest. „Natürlich hatten wir auf einen knappen Erfolg gehofft, aber außer Annmarie hatte niemand seriöse Gewinnchancen. Da müssen wir dann mit dem Punkt zufrieden sein.“

Gegen die gastgebenden Rodewischerinnen hatte die SG zwar auf eine Überraschung gehofft, weil die „Schachmiezen“ nicht gut in die Saison gestartet waren, doch nominell waren die Klingstädterinnen vor allem an den unteren Brettern klar unterlegen.

Müdder und Sereda unterlagen auch erwartungsgemäß, so dass Gaponenko, Mütsch, Kononenko und Zozulia zwei Siege für ein Gesamt-Remis benötigten. Nur Erstgenannte gewann, die anderen teilten sich die Punkte, so dass ein 2,5:3,5 zu Buche stand. Die Mission Klassenerhalt bleibt aber erfüllbar. Mit nun drei Punkten ist Solingen von zwölf Bundesliga-Teams Sechster.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Gute BHC-Stimmung wird durch die Duschen vermiest
Gute BHC-Stimmung wird durch die Duschen vermiest
Gute BHC-Stimmung wird durch die Duschen vermiest
Bergische Löwen vergolden ihren November
Bergische Löwen vergolden ihren November
Bergische Löwen vergolden ihren November
Albrecht erzielt Tor des Tages im Top-Spiel
Albrecht erzielt Tor des Tages im Top-Spiel
Albrecht erzielt Tor des Tages im Top-Spiel
Dem HSV II schwinden die Kräfte
Dem HSV II schwinden die Kräfte

Kommentare