Fechten

Seefeld freut sich auf aufgeschobene WM

Eric Simon Seefeld beim Training: Auf die Planche kann der Säbelfechter in diesen Tagen nicht gehen, daher muss der heimische Rasen für Stabilitätsübungen herhalten.
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Eric Simon Seefeld beim Training: Auf die Planche kann der Säbelfechter in diesen Tagen nicht gehen, daher muss der heimische Rasen für Stabilitätsübungen herhalten.

Der Sportler hält sich zu Hause fit.

Vom 3. bis 11. April hätte sie stattfinden sollen, die Fecht-Weltmeisterschaft der Junioren im US-amerikanischen Salt Lake City. Lisa Marie Löhr und Eric Simon Seefeld vom Fechtzentrum Solingen waren nominiert, mussten aber auf die Reise verzichten. Das Ereignis wurde aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. „Die Gesundheit der Menschen geht vor“, sagt Eric Seefeld zur auch aufgrund des von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreise-Stopps alternativlosen Entscheidung. „Wir werden sicher auch bei einem Nachholtermin unser Bestes geben.“

Um gerüstet zu sein, hält sich Seefeld in diesen Tagen zu Hause beziehungsweise im Garten in Form. „Zur Erhaltung der allgemeinen Fitness betreibe ich Gymnastik“, sagt der Säbelfechter. „Für die fechterische Ausbildung mache ich Übungen – zum Beispiel für die Beinarbeit und Treffsicherheit. Das kann das Training in der Halle mit Trainer und Fechtkameraden zwar nicht ersetzen, aber andere Möglichkeiten gibt es im Moment ja nicht.“

Freilich hofft der Solinger, dass sich die Situation bald bessert. „Es kann nicht ewig so weitergehen – ohne persönliche Kontakte. Wir sind auf die Expertise der Fachleute angewiesen und müssen darauf hoffen, dass aufgrund von Fakten die richtigen Entscheidungen getroffen werden.“ Der Kontakt zu seinen Mannschaftskollegen Julian Disler, Pascal Becher, Peter Schmitz und Ben Kochendörfer beschränkt sich derzeit auf die sozialen Medien. „Es ist gut, dass wir die digitalen Kanäle haben und man auf die Distanz in Verbindung bleiben kann.“

Der Fechtkalender bleibt bis zur zweiten Jahreshälfte leer

Wann es für Seefeld und Co. in der Fechthalle weitergeht, ist noch offen. Frühestens am 1. Juli werden wieder Ranglistenturniere stattfinden. Auch alle internationalen Wettkämpfe wurden bis Ende Juni abgesagt. trd

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