Fußball

Sebastian Ziehe hat die Britannia im Blut

Unterschiedlicher könnten die Saisonverläufe bei den beiden Tipp-Kontrahenten in dieser Woche wohl kaum sein.
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Unterschiedlicher könnten die Saisonverläufe bei den beiden Tipp-Kontrahenten in dieser Woche wohl kaum sein.

ST-Fußball-Tipp-Duell: Maximilian Kofner ist der neue Champion.

Von Moritz Jonas

Unterschiedlicher könnten die Saisonverläufe bei den beiden Tipp-Kontrahenten in dieser Woche wohl kaum sein. Während der neue Tipp-Champion Max Kofner mit seiner Sportvereinigung Wald 03 beste Chancen auf den Landesliga-Aufstieg hat, verlebte Sebastian Ziehe mit seiner Britannia eine echte Horror-Saison in der Fußball-Bezirksliga.

Trotz über 100 Gegentoren, nur einem Saisonsieg und lediglich 18 eigenen Torerfolgen ist Basti Ziehe seinem FCB auch in dieser schweren Zeit immer treu geblieben. „Ich habe vor der Saison meine Zusage gegeben, hier zu spielen, und ich finde, dann sollte man es auch durchziehen, egal wie schlecht es läuft“, meint Ziehe.

Zur Britannia hat der zentrale Mittelfeldspieler ohnehin ein ganz besonderes Verhältnis, nicht nur, weil schon sein Opa und sein Vater am Weyersberg das Kicken lernten, auch Ziehe selbst ist bis auf kurze Ausflüge nach Hilden und zur Union immer für die Grün-Weißen am Ball gewesen.

Ziehe kann sich einen Verbleib nach der Fusion vorstellen

Der zentrale Mittelfeldspieler sorgte unter anderem erst dafür, dass der FCB wieder in den Genuss von Bezirksliga-Fußball kommen durfte. Er gehörte zum A-Jugend-Jahrgang 2012, dessen Kern maßgeblich am Bezirksliga-Aufstieg 2019 beteiligt war. Umso trauriger sei es, jetzt den Niedergang seiner Britannia zu sehen. „Hätte mir vor drei Jahren jemand gesagt, wie es heute um den Verein steht, dem hätte ich das nicht geglaubt“, räumt Ziehe ein.

Denn nicht nur der Absturz in die Kreisliga A ist beschlossene Sache, die Britannia wird es nach dieser Saison auch nicht mehr in ihrer Ursprungsform geben. Es steht die Fusion mit dem VfB zum SV Solingen an. Für den 27-Jährigen ist dieser Einschnitt aber ein durchaus nachvollziehbarer Weg: „Natürlich ist es schade, dass es so zu Ende geht, aber für den Fortbestand der Vereine ist es der einzig logische Schritt.“

Trotz der Neu-Strukturierung könne Ziehe sich gut vorstellen, weiterhin im Verein bleiben, denn um die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen, sei er noch zu jung.

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