Leichtathletik

Schaberg erlebt Weltrekord und schnellen Kremser

Maximilian Kremser (r.) löste beim Heimauftritt das DM-Ticket. Foto: Christian Beier
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Maximilian Kremser (r.) löste beim Heimauftritt das DM-Ticket.

Viele zufriedene Gesichter beim Sprintmeeting des Solinger LC.

Von Daniel Bernards

Nur mit negativem Corona-Test, alternativ Nachweis der vollzogenen Impfung oder Genesung, durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 2. Sprintmeetings beim Solinger LC auf der Herbert-Schade-Anlage starten. Angesichts rarer Möglichkeiten nutzten über 250 Leichtathleten den SLC-Wettkampf. Mehrere bekannte Vereine aus der Region schickten ihre Garde, die zum Teil echte Spitzenleistungen ablieferten.

Ja, es gab sogar einen Weltrekord zu bewundern – der erste, den es auf Solinger Boden je gab. Senioren-Leichtathletin Barbara Gähling, wie viele der Teilnehmer aus Köln vom dortigen Team der Sporthochschule, setzte das in die Tat um, was sie sich vorgenommen hatte. Der bereits aktuellen Weltrekordlerin der Altersklasse W50 über 300 Meter Hürden und im Siebenkampf gelang der Bestwert auf der Strecke von 300 Metern Hürden in ihrer jetzigen Altersklasse W55. Gähling erzielte eine Zeit von 47,46 Sekunden – und verbesserte damit die alte Rekordmarke um weit mehr als eine Sekunde. Weiterer Bericht folgt.

Gleichzeitig gezeichnet von der Anstrengung und zufrieden über die erbrachte Leistung zeigte sich Maximilian Kremser. Der SLC-Athlet verlor zwar im 400-Meter-Wettbewerb der Männer das Duell gegen den Kölner Spitzenläufer Florian Weeke (47,47 Sekunden), doch seine Zeit von 48,08 bedeuteten nicht nur eine Klasse-Leistung an sich, sondern auch die Qualifikation zu den Deutschen Junioren-Meisterschaften, die bereits in zwei Wochen in Koblenz ausgetragen werden.

„Das war jetzt erst mal das Wichtigste“, freute sich der Langsprinter dementsprechend. Die Teilnahme Florian Weekes habe ihm geholfen: „So hatte ich jemanden, der mich gezogen hat und an den ich mich dranhängen konnte.“ Trotz aller Strapazen: Wenig später lief Max Kremser noch die 200 Meter, wurde hier erneut Zweiter in exakt 22 Sekunden. Sportliche Ausrufezeichen im Rahmen einer gleichermaßen organisatorisch entspannten und insgesamt gelungenen Veranstaltung setzten zudem die 100-Meter-Sprinter: Maurice Grahl (LAZ Rhein-Sieg) trommelte bei den U20-Jugendlichen in 10,73 Sekunden zum Sieg, Favorit Robert Polkowski (DSHS Köln) tat dies in 10,85 Sekunden bei den Männern.

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