Tennis

Saniter-Team lässt die große Chance in den Doppeln liegen

Karsten Saniter musste im zweiten Heimspiel seiner Widderter Herren letztlich zu viele Punkte für den Gast aus Brühl markieren – das Erfolgserlebnis war nahe, wurde aber nicht erreicht. Foto: Christian Beier
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Karsten Saniter musste im zweiten Heimspiel seiner Widderter Herren letztlich zu viele Punkte für den Gast aus Brühl markieren – das Erfolgserlebnis war nahe, wurde aber nicht erreicht.

In der Tennis-Regionalliga unterliegt der Solinger TC 02 dem THC Brühl mit 4:5

Von Jürgen König

Als Gero Kretschmer schon auf dem Weg war, den ersten Punkt der zweiten Einzelrunde für den Solinger TC 02 einzufahren, hatte Nico Mertens gerade das Match im Auftakt-Durchgang zu Ende gebracht – mit Erfolg. „Es fing zäh an, aber dann bin ich immer besser reingekommen“, meinte der 27-Jährige, der sich über ein hart umkämpftes 7:5 (nach 3:5-Rückstand) und 7:5 freuen durfte. Es war ein überaus wichtiger Sieg, denn parallel zu ihm hatten Simon Beaupain und Moritz Poswiat ihre Champions-Tiebreaks abgegeben.

Schon da haderte Mertens mit unsportlichen Aktionen seines Gegenübers Andy Blair vom THC Brühl. Dieser gehörte dann auch dem Doppel an, das beim Stande von 2:3 gegen Kretschmer/Poswiat wegen Blairs „Drohung gegenüber dem Oberschiedsrichter“  disqualifiziert wurde – der erste Doppel-Punkt ging an den STC, der aus dem 3:3 nach den Einzeln und dieser Wertung aber nicht den erwünschten Nutzen ziehen konnte. Die Gäste blieben in den anderen Doppeln cool und verließen mit einem 5:4-Sieg die gut besuchte Anlage an der Widderter Straße. „Wir haben gegen einen sehr starken Gegner ein paar Punkte zu wenig gemacht“, bilanzierte Coach Karsten Saniter.

Die Runde zwei in den Einzeln hatte den Gastgebern zuvor mehr Erfolg gebracht, neben Kretschmer durfte sich auch der französische Neuzugang Clement Tabur zum Sieg gratulieren lassen. Aber schon da zeichnete sich die Ausgeglichenheit im Duell der Bergischen und Rheinischen ab. Letztere, bis auf eine Position durchgehend international und entsprechend hochklassig besetzt, wiesen auch das STC-Top-Doppel mit Tabur und Beaupain in die Schranken – es war ebenso der Schlüssel zum Brühler Erfolg wie das 10:2 gegen Loccisano und Mertens. Dieser hatte zwar die Vorgabe von Saniter verinnerlicht, bei jedem Punkt dranzubleiben. Aber es langte an einem emotionalen Sonntag nur einmal zu Freude über einen verwandelten Matchball.

STC: Clement Tabur 6:1, 3:6, 10:8; Simon Beaupain 6:2, 3:6, 6:10; Gero Kretschmer 6:4, 3:6, 10:8; Moritz Poswiat 6:3, 1:6, 6:10; Benjamin Loccisano 2:6, 1:6; Nico Mertens 7:5, 7:5; Tabur/Beaupain 4:6, 4:6; Kretschmer/Poswiat 3:2, Disqualifikation des Gegners = 6:2, 6:0; Mertens/Loccisano 6:3, 2:6, 2:10

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