Handball

Sandra Münch wird Teammanagerin

Steffi Osenberg, Stefan Bögel und Sandra Münch (v. l.) teilen sich den Aufwand rund ums Zweitliga-Team des HSV. Foto: Christian Beier
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Steffi Osenberg, Stefan Bögel und Sandra Münch (v. l.) teilen sich den Aufwand rund ums Zweitliga-Team des HSV.

Struktur: HSV stockt auf

Die härteste Zeit in der Saison dürfte hinter Stefan Bögel liegen. Der Lizenzantrag für eine nächste, der dann dritten Zweitliga-Spielzeit ist eingereicht. Im Kader, der weiterhin von Kerstin Reckenthäler gecoacht wird, stehen zwingend nur noch im Tor die personellen Entscheidungen aus. Und dennoch ist der Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH froh, die Organisationscrew erweitern zu können: Sandra Münch steigt mit sofortiger Wirkung ein und wird sich fortan gemeinsam mit Steffi Osenberg um das Teammanagement kümmern. „Es ist wichtig, dass wir uns breiter aufstellen“, weiß Bögel zu genau um die Vielzahl an Herausforderungen.

„Ich freue mich auf alles“, sagt Sandra Münch, die schon seit einiger Zeit engen Kontakt zur Zweitliga-Mannschaft pflegt. Die Organisation von Auswärtsfahrten und Trainingslagern, das Scouting potenzieller Neuzugänge – dies und mehr fällt in den Tätigkeitsbereich der in Kürze 30-Jährigen. „Es fühlt sich wie ein Neuzugang an“, ist Stefan Bögel froh über die personelle Aufwertung, die aufzeigt, dass es das große Ziel des HSV ist, sich in der 2. Bundesliga fest zu etablieren.

Sandra Münch gehörte noch in der vergangenen Saison zum Aufgebot des HSV, erklärte dann ihren Rücktritt. „Das erfolgte aus privaten Gründen, ich habe dem Beruf die Priorität eingeräumt“, erklärt die Rechtshänderin, die für Gräfrath alle Rückraum-Positionen bekleidete – in Ermangelung einer Linkshänderin auch die auf der rechten Seite. Als Steuerfachangestellte ging es in die freie Industrie zu einem Wuppertaler Unternehmen, da musste der intensiv betriebene Handball erst einmal hinten anstehen.

Wurzeln liegen beim TVB Wuppertal

Sandra Münch gehört zu einer prominenten Wuppertaler Handball-Familie mit Wurzeln beim TV Beyeröhde. Dort spielte sie ebenso wie ihre Zwillingsschwester Mandy Reinarz, aktuell beim HSV auf dem Spielfeld Regie führend, und Nicole Münch, der älteren Schwester (37). Im Februar 2017 wechselte die neue Gräfrather Teammanagerin in die Klingenstadt, vorübergehend stand in dieser Saison sogar ein Comeback als Handballerin im Raum. Dazu kam es nicht, jetzt aber zum Einstand in anderer Mission. Sandra Münch will ab sofort mit dazu beitragen, dass die gute Saison Bestätigung finden kann.

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