Rechts gegen Links: Zwei Schwerverletzte
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WUPPERTAL Düsseldorfer (18) aus der Neonazi-Szene geht in der Nacht zu Freitag mit abgebrochenem Flaschenhals auf zwei Kontrahenten (25, 31) los. Der Ältere liegt mit tiefen Schnittwunden im Gesicht auf der Intensivstation.
In der Nacht zu Freitag treffen an der Erholungsstraße in der Elberfelder Innenstadt Mitglieder der verfeindeten rechten und linken Szene aufeinander. Als die Auseinandersetzung eskaliert, attackiert ein 18-jähriger Anhänger des rechten Spektrums mit einem abgebrochenen Flaschenhals zwei Männer (25, 31 Jahre). Dabei werden die beiden Angegriffenen aus der Antifa-Szene so schwer verletzt, dass sie zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden müssen.
Der Ältere der beiden Schwerverletzten hat unter anderem eine tiefe Schnittwunde im Gesicht erlitten, so dass er am Freitagmorgen noch auf der Intensivstation behandelt wird. Der 25-Jährige hat ebenfalls schwere Kopfverletzungen durch einen Hieb davongetragen.
Unterdessen konnte der tatverdächtige Düsseldorfer, der der Gruppe "Nationalsozialisten Wuppertal" zugerechnet wird, auf der Flucht festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht werden. Aufgrund seiner Alkoholisierung wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Der Staatschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wird der 18-Jährige am Freitag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.
Am frühen Freitagmorgen ging die Auseinandersetzung offensichtlich weiter: Drei Personen, die der rechten Szene angehören, wurden am Platz der Republik von zwei Autonomen mit einem "Pfefferspray-Feuerlöscher" besprüht. Das Trio (18, 19 und 22 Jahre) erlitt leichte Reizungen und hat Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet. Bei einem der Täter soll es sich nach Polizeiangaben um einen 21-jährigen Wuppertaler handeln. Auch hier dauern die Ermittlungen des Staatschutzes an. ff




