Eishockey

Raptors-Jugend steht in Startlöchern

Wie eine große Familie: Beim gemeinsamen Trainingswochenende in Soest und Hamm verbrachten ECB-Nachwuchs und Trainerteam eine tolle Zeit.
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Wie eine große Familie: Beim gemeinsamen Trainingswochenende in Soest und Hamm verbrachten ECB-Nachwuchs und Trainerteam eine tolle Zeit.

Der EC Bergisch Land geht gut aufgestellt und voller Vorfreude in die neue Eishockeysaison

Von Fabian Herzog

Bis zum Start in die neue Saison muss er sich noch einige Wochen gedulden. Die Vorfreude darauf steigt beim Eishockey-Nachwuchs des EC Bergisch Land aber von Tag zu Tag, erst recht seit einem besonderen Ausflug vor wenigen Tagen. Da verbrachte die gesamte Jugendabteilung samt Trainern und der Zweitliga-Frauen ein gemeinsames Trainingswochenende in Hamm und Soest, kehrte nach zuvor vier Monaten Sommervorbereitung aufs Eis zurück und erlebte viele unbeschwerte Stunden. Was die für die Kinder und Jugendlichen bedeuteten, lässt sich am Fazit von Artur Melenberg aus der U9 ablesen: „Das war der schönste Urlaub, den ich je hatte!“

Bei dem stand der Eishockeysport klar im Vordergrund. So wurde fleißig in der Halle in Hamm, wo die Jüngsten zum Teil ihre ersten Eis-Einheiten überhaupt absolvierten, trainiert. Auch die fünf Torhüterinnen und Torhüter kamen dabei nicht zu kurz, für sie waren extra zwei Trainer abgestellt. Zudem nahm sich Jennifer Klömpges aus der Frauen-Mannschaft viel Zeit für den Nachwuchs und demonstrierte, wie man sich zwischen den Pfosten bewegt.

Für viel Freude bei den Kids sorgte auch die Camp-Olympiade. Dabei mussten vom Alter her bunt gemischte Teams in der Jugendherberge in Soest unterschiedliche Aufgaben meistern: Huckepack-Tragen durch den Sand, Papierflieger basteln, Ratespiele lösen und zum Abschluss ein gemeinsamer Auftritt mit Gesangseinlagen und einer kreativen Choreographie. Beim gemeinsamen Grillen mit unterschiedlichen Ballspielen ließ der Raptors-Nachwuchs einen gelungenen Tag ausklingen. „Erst lange nach dem Einbruch der Dunkelheit, als die Jüngsten längst im Bett waren, kehrte langsam Ruhe ein“, berichtet Daniela Aue, die Jugendleiterin des ECB, von einem rundum gelungenen Ausflug.

Auf diesen soll, wenn es nach dem Geschmack der Verantwortlichen an der Birker Straße geht, eine erfolgreiche Saison folgen. Diese beginnt – wenn Pandemie und Energiekrise es zulassen – für den Nachwuchs zum Teil Anfang Oktober und wirft ihren Schatten bereits voraus. „Mit Ausnahme der U13, die so etwas wie unser Sorgenkind ist, sind wir in allen Altersklassen von der U9 bis zur U20 gut aufgestellt“, erzählt Aue und blickt dabei auch auf die vergangenen zweieinhalb Jahre zurück: „Wir haben die Corona-Pause recht gut überstanden.“

Nur in der U13 spürt man, dass der Jahrgang 2010/11 so ein wenig auf der Strecke geblieben ist. „Da bauen wir auf die Kooperation mit dem TuS Wiehl“, sagt die Jugendleiterin. Diese wurde zu Beginn der Pandemie ins Leben gerufen und hat sich zu einer Win-Win-Situation entwickelt. Wenn es in bestimmten Altersklassen personell eng ist, unterstützt man sich bei den Partien mithilfe eines Doppelspielrechts durch den Austausch von Spielerinnen und Spielern. „Das funktioniert auf allen Ebenen“, schwärmt Aue auch vom Miteinander auf Funktionärs- und Trainerebene.

Die Kooperation sorgt in der neuen Saison zudem für eine spannende Konstellation. In der vergangenen Spielzeit wurde die gemeinsame U17 Meister in der Bezirksliga. Nun versuchen es beide Teams auf eigenen Füßen – und treffen in der Regionalliga aufeinander. Die anderen ECB-Jugendmannschaften treten mit Ausnahme der U13 (Bezirksliga) in der Landesliga an.

Saisonstart

So geht´s für den Raptors-Nachwuchs in den jeweiligen Ligen los: U9 (22. Oktober), U11 (2. Oktober), U13 (5. November), U15 (29. Oktober), U17 (28. Oktober), U20 (11. November).

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