Zehn Fragen an...

Ralf Alberts nimmt sich seine Schallplatten vor

Ralf Alberts denkt in der Krise auch an andere Vereine.
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Ralf Alberts denkt in der Krise auch an andere Vereine.

Zehn Fragen an den Eishockeytrainer.

1. Was sagst Du zum Coronavirus?

Ralf Alberts: Zu dem Virus und den Maßnahmen möchte ich mich aufgrund meiner nur rudimentären medizinischen Kenntnisse nicht öffentlich äußern, da geistert schon genug durch Ahnungslose verbreiteter Unsinn durch die Welt. Die Raptors als Amateur-Eishockey-Club hat es sportlich nicht so hart getroffen. Sorgen machen mir allerdings die Profiligen abseits des Fußballs. Und ich mag gar nicht dran denken, wie die Populisten die jetzige Situation nach dem Ende der Pandemie nutzen werden.

2. Wie nutzt Du die nun freigewordene Zeit am liebsten?

Alberts: Jetzt hab ich endlich mal die Zeit, meine Schallplattensammlung zu sortieren und auszumisten. Aber ehrlich gesagt, sitze ich auch mal auf der Terrasse in der Sonne, lese und höre Musik. Dann bin ich dankbar dafür, dass uns der Virus nicht im Dezember oder Januar getroffen hat.

3. Wie hältst Du Dich fit?

Alberts: Im Moment halte ich nur mein schlechtes Gewissen fit. Obwohl – die Plattenräumerei ist auch nicht ohne.

4. Bier mit oder ohne Alkohol nach dem Sport?

Alberts: Weder noch. Tagsüber Wasser und abends Kölsch. Laut einiger meiner Spieler ist das aber kein Bier.

5. Mannschaftstour: Malle oder gemütlich?

Alberts: Dieses Jahr wohl weder noch. Aber zu aktiven Zeiten Formentera, zuletzt ein Biergarten in München.

6. Was darf in Deinem Kühlschrank nicht fehlen?

Alberts: Rinderhack, Parmesan – und siehe Frage 4.

7. Schlager, Klassik oder Techno?

Alberts: Jazz, Funk, Latin.

8. Mit welchem Sportler würdest Du gerne mal in die Sauna beziehungsweise einen Kaffee trinken gehen?

Alberts: Mit all denen, die ich in den letzten fast 40 Jahren mal im Nachwuchs trainiert habe. Ich habe in den letzten Jahren als Trainer im Seniorenbereich so viele wiedergetroffen. Ganz erstaunlich und spannend, was so aus denen geworden ist. Sportlich und privat.

9. Über welche Sportart wird in den lokalen Medien zu wenig berichtet?

Alberts: Im Sommer gehe ich mittlerweile oft minigolfen, da liest man kaum was drüber. . . Aber im Ernst: Klar ist Fußball in der Berichterstattung die Nummer eins. Doch wenn man weiß, mit welchem Aufwand, Engagement und Herzblut alle anderen Vereine und Athleten sich täglich für ihren Sport einsetzen, erscheint es mir fast respektlos, wie das oft untergeht. Zum Glück ist das in Solingen komplett anders.

10. Wie sieht für Dich der perfekte Abend aus?

Alberts: Volle Halle, geiles Spiel, drei Punkte! Aber auch mit Freunden essen gehen, draußen sitzen. . . Doch gerade ist es einfach perfekt, die Zeit mit meiner Frau zu verbringen. Da hatten wir während der letzten Saison kaum Zeit für und genießen grade die Abende mit gutem Wetter und tollem Essen.

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