ST-Fußball-Tipp

„Pille“ Hilger macht trotz schmerzender Knochen immer weiter

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Daniel Kunze bleibt der Champion und nimmt es mit einem Verteidiger des Post SV auf.

Von Moritz Jonas

Der alte und neue Tipp-Champion heißt auch in dieser Woche Daniel Kunze. Mit 12:7 behielt er deutlich die Oberhand gegen Fabian Springob. Mit einem ähnlich großen Vorsprung setzte sich auch sein VfB Solingen II gegen den ESV Opladen durch. Am Ende wurde es ein 6:1-Heimsieg, obwohl zur Pause auf beiden Seiten noch die Null stand.

Ganz im Gegensatz zu seinen sonstigen Aufgaben als Verteidiger wird Kunzes Herausforderer in dieser Woche, Bastian Hilger, verhindern wollen, dass bei ihm auf dem Tippzettel die Null steht. Hilger tritt aktuell für den Post SV in der Kreisliga A an. Den Großteil seines Fußballer-Lebens hat der 33-Jährige allerdings beim ehemaligen Sport-Ring Höhscheid verbracht. Dort spielte er unter anderem auch mit seinem heutigen Kontrahenten Daniel Kunze zusammen. Von der C-Jugend bis zur Fusion mit dem TSV Aufderhöhe 2019 kickte Hilger an der Neuenkamper Straße.

Zum Fußball gekommen war er über seinen Vater, Klaus-Dieter „Pille“ Hilger, der über lange Jahre beim Sport-Ring als Betreuer aktiv war, aber leider viel zu früh verstarb. Einiges hat er an seinen Sprössling weitergegeben. Neben der Verbundenheit zum Verein auch den Spitznamen: „Erst war ich immer der Sohn von Pille, dann Pille Junior und jetzt nur noch Pille“, beschreibt Hilger.

Über all die Jahre hat Sohn Bastian aber auch viele eigene Geschichten mit dem Sport-Ring erlebt. „Ich erinnere mich gerne an die ersten Aufstiege mit der Zweiten von der Kreisliga C in die Kreisliga B“, sagt Hilger. Auch an die Saison 2012 und die Fusion mit dem SSC 95/98 hat er gute Erinnerungen. Hilger: „Wir galten in der Kreisliga A als klarer Absteiger und haben den Klassenerhalt am Ende doch geschafft – zumindest sportlich.“ Die erneute Fusion mit dem TSV Aufderhöhe ging er allerdings nicht mit. Für Hilger, der zu diesem Zeitpunkt bereits seit vier Jahren Mitglied des Vorstandes war, war klar, dass das Kapitel Höhscheid für ihn anschließend beendet sein würde: „Die Gründe für die Fusion habe ich total verstanden, deshalb habe ich sie auch mit abgewickelt“. Aber dann irgendwann mit einem anderen Wappen auf der Brust an der Höher Heide zu spielen, wäre nicht das Gleiche gewesen, sagt Hilger.

Deshalb suchte er sich eine neue sportliche Heimat und fand sie an der Ritterstraße. Bei der Post herrsche ein ähnliches Gefühl wie beim Sport-Ring. Deshalb denke er auch mit 33 noch nicht unbedingt ans Aufhören: „Manchmal schmerzen die Knochen schon, aber solange die Beine es zulassen, werde ich noch spielen.“

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